
Die Analyse zeigt, dass vor allem in den Altersgruppen ab 30 Jahre deutliche Zuwächse bei der Diagnose Schlafstörungen zu beobachten sind. So wurden im Jahr 2013 zum Beispiel bei 2,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 30 bis 39 Jahren eine Schlafstörung diagnostiziert. Im Jahr 2023 waren es bereits 3,8 Prozent – das entspricht einem Plus von 73 Prozent. In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen beträgt die Zunahme 47 Prozent. „Die Lebensphase zwischen 30 und Ende 40 ist durch berufliche und private Anforderungen geprägt. Viele wollen sich im Job etablieren und gründen eine Familie“, so Kutzbach. Die hohen Anforderungen führten nicht selten zu Schlafproblemen. Dabei seien schlaflose Nächte keine Lappalie. Weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht erhöhten das Risiko für chronische Krankheiten und beeinträchtigten die Leistungsfähigkeit.
Zeitumstellung als zusätzliche Belastung
Die Zeitumstellung am kommenden Wochenende kann ein weiterer Faktor sein, der sich zumindest temporär negativ auf den Schlaf auswirkt. Das Zurückstellen der Uhr um eine Stunde kann zudem einen ohnehin schon gestörten Schlafrhythmus zusätzlich durcheinanderbringen. „Viele Dinge können dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern: eine vernünftige Matratze, die richtige Raumtemperatur, eine ruhige Umgebung. Stressbedingte Schlafprobleme lassen sich oft auch mit Entspannungstechniken lindern“, so Kutzbach. Schlafmittel und Medikamente gegen Schlafstörungen sollten jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.







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