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Zwangsversteigerung von Solarpark Neverin verschoben

27. März 2020

Die Einschränkungen wegen der Corona-Fälle bringen jetzt auch den Ablauf am Amtsgericht Neubrandenburg etwas durcheinander. Nicht nur, dass so mancher Prozess verschoben wird, damit sich niemand infiziert und die Rechtsprechung zum Erliegen kommt. Jetzt hat das Gericht auch die lange angekündigte Zwangsversteigerung des Solarparkgeländes bei Neverin, die für diesen Montag geplant war (WsM berichtete), abgesagt.

Zum einen sei es im Gerichtssaal nicht möglich, die Mindestabstände zwischen den Bietern einzuhalten, erklärte eine Sprecherin. Zum anderen würden auch Beteiligte aus anderen Bundesländern anreisen wollen und müssen. Ob diese aber immer durch die aktuellen Kontrollen der Polizei an den Landesgrenzen kommen, sei nicht sicher. Zudem gebe es derzeit weder ein Hotel noch Ferienwohnung, wo Auswärtige bleiben könnten.

Das Gericht will den Versteigerungstermin nachholen, wenn die Corona Krise abgeflaut ist und die Beschränkungen aufgehoben werden.

In dem Fall hat die Gemeinde die Zwangsversteigerung durchgesetzt, weil der Grundstückseigner fällige Abgaben längere Zeit schuldig blieb. Der Käufer soll den Pachtvertrag für den Solarpark mit übernehmen (WsM berichtete).


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