
Fast 26 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2023 aus dem Sonderprogramm „Stadt & Land“ nach Mecklenburg-Vorpommern fließen, die Stadt Waren möchte sich aus diesem „Geldkuchen“ ein großes Stück abschneiden.
So soll den Plänen zufolge zunächst ein Radverkehrskonzept mit Entwicklungsperspektiven erarbeitet werden. Außerdem wird ein straßenbegleitender Radweg zwischen Jägerhof und Neu Falkenhagen ins Auge gefasst. Der kombinierte Geh- und Radweg vom Volksbad nach Kamerun könnte mit den zusätzlichen Geldern saniert werden, ebenso der Weg am Westufer des Tiefwarensees vom AWO-Pflegeheim bis nach Amsee.
Darüber hinaus möchte die Stadt Radabstellanlagen auf beiden Seiten des Bahnhofs installieren.
Alles Projekte, die jetzt noch in den verschiedenen Gremien diskutiert werden müssen.
„Kommunen sind viel zu zögerlich“

Das Erlebnis auf den Straßen sei jedoch ein anderes. Es fehlen während der Pandemie in fast allen Städten handfeste Signale für die Fahrradfreundlichkeit – mit 5,3 wurde dieser Aspekt am negativsten bewertet. Dazu kommen weitere Probleme wie zu schmale Radwege und die zu geringe Kontrolle von Falschparkenden.
Bis auf wenige Lichtblicke sind die Erfolgsmeldungen dünn gesät. Der ADFC betont daher erneut die dringende Forderung an die Kommunen, den Radverkehr als Problemlöser ernst zu nehmen und ihm mehr Platz im Straßenraum zu verschaffen.
Durchgängige, einladende Radwegenetze im ganzen Land müssen das Ziel sein, so wie es auch das aktuelle „Sonderprogramm Stadt und Land“ des Bundesverkehrsministeriums vorsieht. Und damit Schnellbau-Radwege, mehr Tempo 30 und die Einrichtung von Fahrradstraßen ohne Durchgangsverkehr nicht immer wieder an verkehrsrechtlichen Hürden scheitern, fordert der ADFC eine grundlegende Reform des Straßen- und Baurechts.
„Kommunen erkennen zwar das Potenzial des Radverkehrs, sind aber viel zu zögerlich in der Umsetzung des Radwegeausbaus. Dabei ist die Zeit längst reif. Der Fahrradtrend ist unübersehbar, und mehrere Umfragen – unter anderen vom ADAC – zeigen eindeutig, dass die Menschen der Umverteilung des Straßenraums zugunsten von Fuß und Rad positiv gegenüberstehen und eine Förderung des Umweltverbundes ausdrücklich wollen“, heißt es vom Fahrradclub







Ich hoffe sehr auf eine gute Lösung am Hafen. Es ist keine schöne Situation dort, wenn man mit radelnden Kindern den Hafen passieren möchte/muss.
Den Radweg am Warener Hafen finde ich auch sehr bedenklich.Für Fußgänger, welche vom Parkplatz kommen,ist der Radweg kaum als solcher warzunehmen.Genauso für die Leute,die zu den Ausflugsschiffen möchten.Ein weiteres Problem ist,dass man für den Radweg ausgerechnet total unkompfortables Kopfsteinpflaster gewählt hat.Mit Rennradbereifung kaum zu benutzen.