
„Waldbrände wie der in Lübtheen vor zwei Jahren sind eine große Herausforderung für unsere Feuerwehren. Mit dem Einsatz dieser speziellen Löschfahrzeuge schaffen wir landesweit ein solides Fundament für die Gewährleistung des überörtlichen Brandschutzes und des Katastrophenschutzes angesichts wachsender Waldbrandgefahren“, so der Minister. „Mit den geländegängigen Waldbrand-Tanklöschfahrzeugen wird unser Land für die Zukunft gut gerüstet sein.“
Die Kommunen werden bei der Beschaffung der Löschfahrzeuge finanziell unterstützt. 80 Prozent der Kosten für die elf Fahrzeuge übernimmt das Land. Alle Landkreise und kreisfreien Städte erhalten bei Übernahme eines 20prozentigen Eigenanteils ein solches Fahrzeug, wobei für die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald mit Blick auf die Waldflächen jeweils zwei Fahrzeuge vorgesehen sind. Die Zuwendungsbescheide in Höhe von jeweils rund 308.000 Euro haben alle bereits erhalten. Der Bruttogesamtpreis beträgt je Fahrzeug rund 385.000 Euro. Im Jahr 2021 sollen die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte je ein Fahrzeug erhalten, im Jahr 2022 werden die weiteren neun Fahrzeuge ausgeliefert.

Ein Fahrzeug ist als Löschgruppe West am Feuerwehrstandort Lübbendorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim stationiert. Das zweite Fahrzeug ist als Löschgruppe Ost für Einsätze in den östlichen Landesteilen am Feuerwehrstandort Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald stationiert worden. Die Fahrzeuge stehen den beiden Feuerwehren darüber hinaus auch für ihre Aufgaben im Rahmen der Sicherstellung des örtlichen Brandschutzes zur Verfügung.









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