
Warum findet der Tag am 05.05. statt? Das Datum ist bewusst gewählt: Die beiden Fünfen stehen symbolisch für die fünf Finger jeder Hand – und damit für die zentrale Botschaft des Aktionstages. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) möchte damit verdeutlichen, wie einfach und gleichzeitig entscheidend gute Händehygiene ist. Der Tag soll weltweit daran erinnern, dass saubere Hände Leben retten können – besonders im Gesundheitswesen.
„Händehygiene ist eine der einfachsten und gleichzeitig effektivsten Maßnahmen, um Infektionen zu vermeiden – sowohl für unsere Patienten als auch für unser Personal“, betonen Antje Zädow und Susanne Minke, Hygienefachkräfte des Müritz-Klinikums. Sie ergänzen: „Wir erleben jeden Tag, wie entscheidend saubere Hände für die Sicherheit im Krankenhaus sind. Der Tag der Händehygiene ist eine gute Gelegenheit, dieses Bewusstsein weiter zu stärken.“
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Die Hygienefachkräfte Antje Zädow und Susanne Minke betonen, dass keiner dieser Fehler frei erfunden ist – vielmehr handelt es sich um Situationen, die im Klinikalltag vereinzelt tatsächlich vorkommen können, wenn auch nicht in dieser geballten Form. Alle Fehler wurden von den Mitarbeitern erkannt, gemeinsam besprochen und fachlich eingeordnet. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Aufmerksamkeit und Routine im Umgang mit Hygienemaßnahmen sind und wie wertvoll solche praxisnahen Schulungsformate für die Sensibilisierung im Arbeitsalltag sein können.
Schon gewusst?
20–30 Sekunden Händewaschen reichen aus, um die meisten Keime zu entfernen – ideal ist es, währenddessen ein kurzes Lied im Kopf mitzuzählen.
Bis zu 80 Prozent aller Infektionen werden über die Hände übertragen. Händehygiene ist damit eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen überhaupt. Schmuck an den Händen wie Ringe oder Armbänder kann die Keimzahl deutlich erhöhen, da sich darunter Feuchtigkeit und Mikroorganismen sammeln. Smartphones gehören zu den am stärksten belasteten Alltagsgegenständen – regelmäßiges Reinigen lohnt sich.
Alkoholbasierte Händedesinfektion wirkt schnell und zuverlässig und ist besonders im medizinischen Bereich unverzichtbar.
Händehygiene schon bei den Kleinsten

„Unser Ziel ist es, Händehygiene nicht nur als Pflicht, sondern als selbstverständlichen Teil der täglichen Routine zu verankern“, sagt Susanne Minke. „Wenn jeder aufmerksam bleibt, können wir gemeinsam einen großen Beitrag zur Infektionsprävention leisten.“
Das Klinikum setzt dabei auf regelmäßige Schulungen, interne Kampagnen und leicht zugängliche Desinfektionsmöglichkeiten in allen Bereichen. Auch Patienten werden aktiv einbezogen und ermutigt, selbst auf gute Händehygiene zu achten.









