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622 Autofahrer zu schnell – Einige haben sich Punkte eingefangen

3. April 2019

Gestern haben im Bereich des  Polizeipräsidiums Neubrandenburg, zu dem auch die Müritz-Region gehört, 93 Beamte an 48 verschiedenen Stellen anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum  Schwerpunkt „Geschwindigkeit“ 622 Verstöße geahndet.

Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Neubrandenburg (Landkreis MSE) waren 193 Fahrer zu schnell unterwegs, im Bereich der PI Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) gab es 203 Geschwindigkeitsverstöße und im Bereich der PI Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) waren es 226.
Zwischen Waren und Vielist hatte es ein Fahrer besonders eilig.

Den Spitzenwert erreichte ein Autofahrer im Bereich der PI Anklam: Er fuhr außerhalb geschlossener Ortschaften bei erlaubten 80 km/h mit gemessenen 121 km/h. Abzüglich der Toleranz von vier km/h ist er somit 37 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Auch zwischen Waren (Müritz) und dem Ort Vielist war ein Fahrzeugführer sehr flott unterwegs. In einem 70er-Bereich haben ihn die Beamten mit 108 Stundenkilometern gemessen. Abzüglich der Toleranz werden ihm somit 34 km/h zu viel vorgeworfen. Auch ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. In den Revierbereichen Pasewalk und Ueckermünde stellten die Beamten zwei  Fahrzeugführer innerhalb geschlossener Ortschaft mit jeweils 84km/h bei erlaubten 50km/h fest. Diesen beiden Fahrern droht nun abzüglich der Toleranz von drei km/h ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro plus Verfahrenskosten, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Zusätzlich stellten die Polizisten im Zuge der Kontrollen unter anderem 47 Fehler bei „Vorfahrt/Vorrang“ fest sowie 38 Handysünder und 44 Gurtverstöße. Die Kontrollen zur Kampagne mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit finden noch im gesamten April verstärkt statt. Unabhängig davon beteiligt sich die Polizei MV auch an der Aktion „TISPOL“, bei der europaweit Verkehrskontrollen zum selben Thema zeitgleich stattfinden. Wie schon in den Jahren zuvor beteiligt sich MV jedoch nicht am „Blitzermarathon

Im vergangenen Monat lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Vorfahrt/Vorrang und Rückhalteeinrichtungen/Gurt“. Mehr als 350 eingesetzte Kräfte haben 3.650 Fahrzeugführer kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 171 verschiedenen Kontrollorten unter anderem 522 mal Vorfahrt-/Vorrangverstöße fest und 338 Gurtverstöße (davon vier bei Rückhalteeinrichtungen für Kinder).


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