Nachdem die SPD-Landtagsabgeordnete Nadine Julitz in dieser Woche ihren Rücktritt als Vorsitzende des städtischen Kultur- und Bildungsausschusses erklärt hat (WsM berichtete), fordert die Bundestagskandidatin der AfD im Wahlkreis 17, Ulrike Schielke-Ziesing, den Rücktritt der Penzlinerin Dagmar Kaselitz als stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte. Aus einem einfachen Grund: Nach AfD-Recherchen hat die SPD-Frau Kaselitz 15 von 21 Sitzungen „geschwänzt“.

Außerdem meint die AfD-Frau, dass sowohl Nadine Julitz als auch Dagmar Kaselitz aus dem AWO-Vorstand zurücktreten sollten, da beide offenbar überlastet seien.
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Die beiden Damen werden mit Sicherheit nicht aus dem AWO Vorstand zurücktreten. Schließlich ist das der einzige Laden, wo sich SPD Funktionäre ungestört bedienen können.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.
So wie seinerzeit Herr Lohmann !
Herr Lohmann hat kein Geld für seine Vorstandsarbeit bekommen. Er hatte zusätzlichen einen Anstellungsvertrag.
Also bitte, wer auch marginale Kenntnisse des Vereinsrechts besitzt weiß, daß es selbstverständlich Aufwangsentschädigungen für jede Vorstandstatigkeit gibt. Das sind schon mal einige hundert Euronen. Da man ja meist in mehreren Vorständen „ehrenamtlich“ tätig ist, kommen da erkleckliche Sümmchen zusammen. Diese liegen in der Regel weit über dem SPD Mindestlohn. Ironie aus.