Bauernproteste: Regelungen für Schul- und Unterrichtsbetrieb
In der Woche ab dem 8. Januar kann es wie bereits berichtet auch in Mecklenburg-Vorpommern zu großen Einschränkungen und Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Der Bauernverband hat deutschlandweit eine Aktionswoche angekündigt und will möglicherweise in Mecklenburg-Vorpommern auch Straßen blockieren. Das Bildungsministerium hat für den Schul- und Unterrichtsbetrieb vorsorglich folgende Regelungen getroffen:
Schulen sichern für alle Jahrgangsstufen den Unterricht ab oder bieten für Schüler aller Jahrgangsstufen eine Betreuung an. Die Organisation übernehmen die Schulleitungen.
Eltern, Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigte entscheiden eigenverantwortlich, ob sich Kinder und Jugendliche auf den Schulweg machen und trotz möglicher Verkehrsbehinderungen am Unterricht in der Schule teilnehmen oder in der Schule betreut werden sollen.
Wer während der Proteste nicht am Unterricht teilnimmt oder nicht in der Schule betreut wird, gilt als entschuldigt.
Die Schulen informieren Eltern, Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigte über diese Regelungen über die jeweils etablierten Wege.
Sollen die Schulmitarbeiterinnen und Schulleitungen also in den Schulen übernachten?
Oder wird einer Lehrperson die Durchfahrt durch einen Korridor gewährt?
Hmm, meine Kids haben nur 2,5km Schulweg, theoretisch könnten sie zu Fuß gehen falls kein Bus kommt. Da aber lieber Radwege in Peru gebaut werden anstatt Schulwege durch Bürgersteige und Beleuchtung sicher zu machen…. Die werden sich freuen wenn der Bus ausfällt