
Etwa 10 bis 14 Tage dauere es, bis nach der Impfung der Schutz vollständig im Körper aufgebaut sei. Zwar empfehle die Ständige Impfkommission den Oktober und November für die Grippeschutzimpfung. Allerdings bleibe selbst eine späte Impfung immer noch der wirksamste Schutz gegen die Influenza, so Marschall. Schließlich könne sich eine Grippewelle bis in den April oder Mai hineinziehen.
Hygieneregeln schützen zusätzlich
Aber auch eine Influenza-Impfung biete keinen 100-prozentigen Schutz. So könne dieser bei chronisch Kranken und älteren Menschen reduziert sein, weil deren Immunsystem nicht mehr so gut arbeite. Zudem sei eine Ansteckung kurz nach einer Impfung mit Influenza möglich, wenn noch kein ausreichender Impfschutz aufgebaut sei.
Daher solle man zusätzlich einige Hygieneregeln beachten. „Gründliches und regelmäßiges Händewaschen ist das A und O, um das Influenzarisiko zu minimieren. Ist kein Waschbecken in der Nähe, kann ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel helfen. Bei Grippewellen sollte man zudem Händeschütteln möglichst vermeiden und Abstand zu hustenden oder niesenden Personen halten“, rät Marschall.
Hilfreich sei es, engen Kontakt zu Erkrankten auch im häuslichen Umfeld möglichst zu meiden. Darüber hinaus solle man in Grippezeiten mit den Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase selten berühren, da auf diesem Wege die Viren leichter in den Körper gelangen könnten.







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