Heftige Knallgeräusche erschrecken die Müritzer

24. Juli 2023

Das hat aber auch gerumst heute Vormittag: Bei „Wir sind Müritzer“ gingen heute nach zwei heftigen Knallgeräuschen, die sogar mit Druckwellen verbunden waren, mehrere Anrufe und Mails von besorgten Lesern ein. Wir haben bei der Luftwaffe nachgefragt und erfahren, dass es sich um ganz normale Übungsflüge der Bundeswehr gehandelt hat. Die Eurofighter seien mit Überschallgeschwindigkeit unterwegs gewesen, was zu den heftigen Knallgeräuschen führte.


8 Antworten zu “Heftige Knallgeräusche erschrecken die Müritzer”

  1. Stefan sagt:

    Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob mich die Aussage „ganz normale Übungsflüge“
    beruhigen soll oder nicht.

  2. Beppo Strassenkehrer sagt:

    Das war der Scholzsche Doppelwumms oder so. Dank des heroischen Kracheinsatzes der tapferen Krieger in der Luft werden wir uns so allmählich an Kriegslärm gewöhnen (Eingeborene und Urlauber). Alles für den Fall, dass der Russe, der Chinese, der Mongole oder wer gerade mal Lieblinsgfeind Nr.1 für die Rüstungsräuber und deren Erfüllungsgehilfen ist, vor der Tür steht. Sollten wir wirklich dankbar sein. Weiter so und wenn´s geht gleich mit einer ganzen Staffel Eurofighter mit Mach 2,3 über die Müritz, damit wir uns so richtig abhärten.

  3. Stefan sagt:

    Lieber Beppo,

    ist es nicht unsagbar anstrengend, hinter allem eine Art Verschwörung zu sehen und stets und ständig die Schuld bei der aktuellen Regierung zu suchen?
    Dem Fluglärm sind wir nicht erst seit drei Jahren ausgeliefert.
    Ich kann mich sehr gut an frühere „Begegnungen“ dieser Art erinnern – gern auch mit klirrenden Scheiben.

    Wirklich angenehm, vollkommen unironisch gesprochen, war es während der NATO Übungen im Juni.
    An so ruhige zwei Wochen kann ich mich hier gar nicht mehr erinnern.
    Keine stundenlangen Übungen, gern bis weit in die Nacht.
    Das war wirklich wie Urlaub.

  4. Jürgen sagt:

    Sehr gut kommentiert,Nordkorea fehlt noch,aber ansonsten🤙.Fehlt noch der Hinweis auf die Umweltbelastung durch diese Übungen,aber egal der kleine Bürger wird die Welt retten mit Waermepumpen und wenig Energieverbrauch,weiter so.mit freundlichen Gruß

  5. Andy sagt:

    Es muß nicht sein das über städte geflogen wird ,dazu könnte man die ostsee nehmen und schon gar nicht mit Überschall. Da soll man mal an die Kinder und Tiere denken ,wir sind nicht im Krieg hier leben auch Leute die davor Angst haben und auch aus so einen Gebiet kommen .

  6. Beppo Strassenkehrer sagt:

    Richtig, bis zur Ostsee sind es ein paar Flugminuten und dann ein Stück weit aufs Meer und richtig Gas geben. Das sollte nicht störend sein. Und zurück wieder schön langsam mit 900km/h. Ich vermute aber, dass den Kollegen vom Kriegsbusiness die ruhegestörten Bürger weitgehend egal sind.

  7. Beppo Strassenkehrer sagt:

    Lieber Stefan,

    mein kleiner Beitrag war überhaupt nicht anstrengend, auch nicht verschwörungstheoretisch, sondern sollte etwas satirisch-ironisch sein. Nun ja, kommt bei jedem anders an, was nicht schlimm ist, Der „Doppelwumms“ ist eine der typisch kriegerischen Floskeln von Scholz. Der hat seine Strompreis-und Gaspreisbremse als Art von Doppelwumms bezeichnet. Einige Zeit vorher war übrigens das Kreditprogramm für Corona Hilfen von ihm als „Bazooka“ bezeichnet worden. Das ist nun bekanntlich eine Panzerabwehrwaffe. So ist er nun mal der Olaf, immer einen flotten Spruch drauf.

  8. Mara sagt:

    Man kann nicht ausschließlich über der Ostsee üben oder nur im Simulator oder im Ausland.
    Das wird so viel getan wie möglich, aber ab und zu müssen die Piloten auch über M-V fliegen (ihrem möglichen Einsatzgebiet).
    Geübt werden muss so realitätsnah wie nötig mit so geringen Auswirkungen auf andere (Bevölkerung, Natur) wie möglich.
    Das alles wird so gemacht an den Fliegerhorsten in Deutschland und trotzdem wird es immer Anrufe und Beschwerden geben von Menschen.
    Denn 0 Auswirkungen funktioniert halt nicht. Das ist so wie bei einer Baustelle. Irgendwann muss halt gebaut werden.