
Zehn Jahre zuvor sei die Rate mit 2,7 Prozent beziehungsweise rund 42.000 Betroffenen im Land noch deutlich niedriger gewesen. „Hautkrebs ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf dem Vormarsch“, so Kutzbach.
„Den Spruch ‚Die Haut vergisst nichts‘ kennen viele, aber die wenigsten handeln auch danach. Unsere Zahlen zeigen einen immer noch zu sorglosen Umgang mit einer vermeidbaren Gefahr. Dabei ist die Hauptursache für Hautkrebs übermäßige UV-Strahlung“, erklärt Henning Kutzbach. Den besten Schutz böten Schatten, Kleidung und eine Kopfbedeckung, auf freie Stellen sollte eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden.
Die Daten legen nahe, dass sich Hautkrebs über einen längeren Zeitraum entwickelt. Den Auswertungen zufolge steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung mit dem Alter an. So ist in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern fast jeder Zehnte betroffen. Bei den Über-80-Jährigen im Land diagnostizierten Ärzte bereits bei jeder beziehungsweise jedem Sechsten hellen Hautkrebs.
Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Gesetzlich Versicherte können deshalb ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening durchführen lassen. Barmer-Versicherte aus Mecklenburg-Vorpommern können sogar bereits ab 15 Jahren einen Haut-Check beim Dermatologen in Anspruch nehmen. Im Jahr 2022 nahmen zehn Prozent der gesetzlich versicherten Frauen und acht Prozent der gesetzlich versicherten Männer ab 35 Jahren im Nordosten dieses Angebot wahr.











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