
Der Kulturparkeingang wird im Rahmen des Projektes „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“ neugestaltet. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Interreg Va Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.
Insgesamt stehen für beide Städte Fördergelder von 2,78 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einem städtischen Eigenanteil von etwa 400 000 Euro werden rund 1,5 Millionen Euro in Neubrandenburg investiert.
Die Europäische Union unterstützt über die Kommunalgemeinschaft Pomerania und das Kooperationsprogramm Interreg Va solche gemeinschaftlichen Projekte zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Kommunen im Grenzgebiet. Parks beider Städte sollen an Attraktivität für Besucher gewinnen und erlebbarer gemacht werden.

Koszalin revitalisiert die Paderewski-Freilichtbühne im Park der Pommerschen Herzöge. Die Bauarbeiten haben im August begonnen. Beide Bauarbeiten sind mit einem Festakt gestartet an dem jeweils Vertreter aus Neubrandenburg bzw. Koszalin teilgenommen haben.
Neben den Baumaßnahmen gehören zum Projekt auch unterschiedliche Kulturveranstaltungen in beiden Städten. Das Hanza Jazz Festival hat im Oktober in Koszalin stattgefunden. Der Schreib- und Ideenwettbewerb zum Thema „Würde der Kulturpark mir gehören, dann…“ läuft noch bis Ende des Monats (weitere Informationen unter www.neubrandenburg.de). Außerdem sind bis 2022 unter anderem ein Film-Workshop, Fachtagungen oder auch ein Kochfestival mit dem Ziel: „Menschen der Grenzregion treten in Kontakt“ geplant.







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