
Doch die Hauptbotschaft dazu sei: „Bitte wegen eines Impftermins NICHT im Gesundheitsamt anrufen“, erklärte Berthold. Dann würden sicher alle Leitungen blockiert werden. Und die Impfzentren werden ohnehin erst frühestens Ende Januar genutzt werden, weil zunächst mobile Impfteams losfahren und die am meisten gefährdetsten Alters- und Berufsgruppen impfen sollen.
In Mecklenburg-Vorpommern soll das so laufen: Über das Land wird zentral festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Das sollen die über 80-Jährigen sein, vor allem diejenigen in stationären Seniorenheimen sowie die Pflegekräfte. Dazu kommen Rettungskräfte und Mediziner sowie Pflegekräfte in Kliniken. Diese Terminvergabe läuft zentral über das Land und ein Callcenter. Wer geimpft werden soll, bekomme den Termin schriftlich.

Wenn das alles absolviert ist, geht es in den nächsten Raum, wo im Sitzen die Impfung erfolgt. Danach gehen die Patienten außen herum in einen Wartebereich, wo sicherheitshalber eine Liege steht, falls jemand Probleme bekommt. Von dort kann man separat wieder nach draußen gelangen. Mit 200 Patienten am Tag, die bewältigt werden können, wird gerechnet.
Zum Flughafen kann man mit dem Bus, der alle Stunde von Neubrandenburg aus fährt oder – was Ältere betrifft – man lässt sich fahren per Auto. Parkplätze sind vorhanden. Und am Ende heißt es, das Ganze in 21 Tagen noch einmal: Denn die Impfung besteht aus zwei „Pieksen“ innerhalb von drei Wochen.
Die Ärztin hat ausgerechnet: An der Seenplatte müssten zu Anfang erstmal 2860 Senioren aus „voll stationären Heimen“ geimpft werden, wenn sie gesundheitlich in Frage kommen, sowie knapp 2400 Pflegekräfte. Wann man damit „durch ist“, könne sie noch nicht sagen, das hänge auch von der Impfstoffmenge ab. Die erste „Fracht“ sind 975 Impfdosen. Wann der nächste Impfstoff kommt und wieviel, das sei unklar.








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