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Krank am Steuer – Mit Grippe besser kein Auto fahren

7. März 2020

Das Corona-Virus beschäftigt Deutschland und die Welt. Dabei leiden derzeit zahlreiche Menschen unter ganz althergebrachten Erkältungskrankheiten. Trotz Husten, Schnupfen und Heiserkeit bleiben viele Menschen mobil und fahren auch krank zur Arbeit. Wer sich jedoch erschöpft und fiebernd hinter das Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

„Bereits eine ganz normale Erkältung kann den Fahrer massiv behindern“, erklärt Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen. „Denn Husten und Niesen lenken stark vom Verkehrsgeschehen ab und der Fahrer kann sich nur schwer konzentrieren.“

Was viele Menschen nicht wissen: Viele Erkältungsmittel – auch freiverkäufliche – haben Nebenwirkungen. Schmerzmittel wirken oft beruhigend und machen müde. Sie setzen Reaktionsvermögen, Reflexe und Sehfähigkeit herab. Bei der Kombination verschiedener Arzneimittel ist zudem mit Wechselwirkungen zu rechnen. Viele Mittel enthalten zudem Alkohol.

Wichtig ist es daher, den Beipackzettel aufmerksam zu lesen und Arzt oder Apotheker gezielt auf Neben- und Wechselwirkungen, die sich aufs Autofahren auswirken können, anzusprechen.

„Wer erkältet ist, ruht sich am besten zu Hause im Bett aus“, so Cornelius Blanke. „Umso schneller ist man wieder fit für die Herausforderungen des Straßenverkehrs.“

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus und was Reisende jetzt wissen müssen: https://www.adac.de/news/coronavirus/


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