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Mecklenburgische Seenplatte: Einreisesperre und Kitas zu

8. Januar 2021

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen gelten in Mecklenburg-Vorpommern verschärftere Regeln, insbesondere im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, da der Inzidenzwert hier deutlich über 200 liegt. “Die Lage ist sehr ernst. Wir sehen, dass die zweite Welle vor allem durch Ostdeutschland läuft. Ich bitte Sie, bleiben Sie zu Hause und treffen Sie, wenn es geht, niemanden”, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Viele Regeln, die Schwesig soeben in einer Pressekonferenz verkündet hat, sind bereits bekannt, teilweise geht Mecklenburg-Vorpommern aber einen Sonderweg. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat laut NDR zudem eine Einreisesperre verhängt. Außerdem werden die Kitas geschlossen.

Neben den Ausgangsbeschränkungen ab 20 Uhr wird das der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für Auswärtige von Montag an gesperrt.
Menschen aus anderen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns und aus anderen Bundesländern dürfen das Gebiet des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zu touristischen Zwecken nicht mehr betreten. Das teilte Vize-Landrat Kai Seiferth am Freitagabend NDR 1 Radio MV mit. Die Regelung schließt Einkaufstouren ein. Auch die 15-Kilometer-Radius-Regel gilt ab Montag im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Laut NDR  sollen im Kreis auch die Kitas schließen. Eine Notbetreuung soll es für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, aber geben.  Außerdem sollen alle Kantinen ausnahmslos geschlossen werden.

Bei den Kontaktbeschränkungen sollen sich die Personen eines Hausstands mit maximal einer weiteren Person treffen dürfen. Allerdings spielt dabei keine Rolle, wer zu wem kommt. Es ist also egal, ob eine Familie als Hausstand eine Person besucht oder eine Person eine Familie. Kinder unter zwölf Jahren werden nicht mitgezählt. “Hausstand plus eine Person gilt immer”, sagte Ministerpräsidentin Schwesig. Wenn sich eine Mutter mit Kind mit einer weiteren Mutter mit Kind trifft, gehe das. “Es geht nicht darum, wieviele Kontakte ich machen kann, sondern wieviele ich machen muss”, sagte Schwesig.


24 Antworten zu “Mecklenburgische Seenplatte: Einreisesperre und Kitas zu”

  1. Marco sagt:

    Hallo,was sind systemrelevante Berufe.
    Kitas machen zu.

    Machen Sie unsere Arbeit weiter.Sind ein 3 Mann Betrieb .Und meine Frau ist alleine im Büro und Sie kann kein Hom Office machen auf Dauer.Haben 1 Kind in der 3 Klasse und eins im Kindergarten.

    Werden uns mal mit denn anderen Eltern in Verbindung setzen und machen selber Betreuung.

    • Benjamin sagt:

      Einreise Verbote, ausgangssperre und täglich mehr Verbote für uns die Menschen die wenig Geld haben, wovon sollen wir leben? Arbeiten dürfen wir nicht, unsere Frau schwesig hat ja genug Geld und dementsprechend keine Sorgen, und nun darf ich nicht mehr zum angeln in die seenplatte fahren, weil ich alleine auf den Wasser oder im Wald ein Tier anstecken kann? Wiederwahl Frau schwesig und Partei? Sicherlich nicht, beide Daumen nach unten dafür, 2021 wird die Mauer neu gebaut, pfui Teufel

      • Stefan sagt:

        Wenn das ausbleibende Angelerlebnis ihre größte Sorge ist… Pfui für Ihren Egoismus!

      • CB sagt:

        Was glauben Sie denn, wie ein anderer Ministerpräsident und seine Partei entschieden hätte? Natürlich genauso, weil es einfach um mehr als ein persönliches Angelerlebnis geht… Humor hat er…

  2. Fischer sagt:

    Gibt es irgendwo die Möglichleit zu sehen, in welchen Gemeinden die Infektionen auftreten? Bzw. wenigstens eine ungefähre Lokalisierung. MSE ist groß.

    • Peter NZ sagt:

      Die Frage würde mich auch interessieren,. Habe es über das LAGUS probiert keine Aussage. Nun sind wir alle in der Familie. In sozialen Berufen unterwegs und haben gesehen was über die Feiertage los war! Es ist nur zum Haare raufen und an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Während die einen sich strikt an die Vorgaben gehalten haben und Weihnachten mit der Familie online waren, waren im Land ganze Heerscharen unterwegs. ” Sieht ja keiner ” und ” Wird schon nicht so schlimm sein” und am besten Wie lassen uns Wekhnachten/ Silvester nicht verbieten!” . Das Ergebnis haben wir jetzt. Dazu, und ich denke das ist einer der Hauptpunkte, beim Einkauf hat sich kaum einer um die Händehygiene geschehrt.

  3. Fassungslos sagt:

    Hallo, wie lange soll das noch so weiter gehen ? Übt Druck auf die obrige Etage aus und besorgt mehr Impfstoffe. Das darf doch alles nicht wahr sein.
    Jeden Tag neue Einschnitte…
    was kommt als Nächstes ? Viel geht ja nicht mehr…

  4. Gast sagt:

    Ihr seid doch selbst schuld das es mitunter so ist schaut doch die Menschen an wie

    Es ist einfaches Desinteresse und unfähig einfach mal etwas kürzer zu treten
    die rum laufen

  5. Brita sagt:

    Leute, wollt Ihr, dass das bald ein Ende hat? Wollt Ihr den Eltern, Kindern, Gastronomen, Händlern, Künstlern… und Euch selbst helfen?
    Dann reißt Euch endlich mal am Riemen und diskutiert nicht wieder alles weich. Sucht nicht die Schlupflöcher, sondern bleibt verdammt noch mal wenn es irgendwie geht zu Hause!
    Mir reicht es auch, und zwar nicht wegen dieser Regierung, sondern vor allem wegen dieser ewigen Fragerei „Wie kann man es ausreizen?“

  6. Manni sagt:

    Zumindest diesmal ist kein Westtourist am Dilemma schuld. Endlich mal entspannt vor der eigenen Haustüre fegen.

  7. Nina sagt:

    Wir betreuen bereits schon seit 3 Wochen vor der Weihnachtsferien unsere beide Kinder zu Hause (Kita zu wegen positiv Covid und alle 14 Tage in Qurantäne), wir haben unser Grenze längst erreicht und wundern warum eine zuverlässige Kinder Betreuung durch mehr testen ( Kita Personal usw.)nicht möglich ist?? ?Falls hier Kostenfaktor eine Rolle spielt, würden viele Eltern sich daran beteiligen!

  8. Mami sagt:

    Es muss doch irgendwie gehen, dass wir uns schützen und die Familie und den Beruf unter einem Hut bekommen. Das Einkaufen im Supermarkt kann so auch nicht weitergehen. Warum kann man nicht online oder telefonisch bestellen und dann wird es zu einem bestimmten Sammelplatz gebracht und abgeholt. Also es müsste vorher entschieden werden wer zu welchem Bezirk gehört. Natürlich nur Großbestellungen. In den Familien muss abgewechselt werden, wer arbeitet. Oder es gibt nur Tagesschichten einer früh, der andere später. Leider müssten dann die, die ihre Kinder schon groß haben oder noch keine Kinder haben, die Nachtschichten machen oder andere Schichten. Die Situation ist so ernst. Irgendwie muss es Lösungen geben vorallem für unsere Kinder. Sie sind unsere Zukunft. 😊 Wir müssen auch begreifen, dass wir nur gemeinsam das Problem lösen können. Und es darf nicht jeder sein Süppchen kochen. Das Wir fehlt mir. Nur zusammen sind wir stark.

  9. Christiane sagt:

    Sehr schade, dass wieder einmal nach Dienstschluss am Freitagabend solche “wichtigen” Informationen über die Presse in den Raum geschmissen werden und dann nicht einmal die offiziellen Internetseiten der Landes- und Kreisregierung dahingehend geändert werden. Wie schon die ganze Pandemie über. Beschämend! Vor ein paar Tagen wurde noch gesagt, dass Kitabetreuung nicht nur für systemrelevante Berufen möglich ist, und so steht es auch noch online. Und jetzt das? (Fast) jeder bringt seine Kinder nun schon, wenn es irgendwie möglich ist, nicht in die Kita, aber nun darf ich als normale unrelevante Arbeitskraft zusehen, wem ich am Montag mein Kind gebe, am Dienstag dann jemand anderen, usw. Das ist ja eigentlich nicht gewollt. In einer Kita gibt es wenigstens immer die gleichen Kontakte.

  10. Christiane sagt:

    Sehr schade, dass mal wieder erst nach Dienstschluss am Freitagabend solche “wichtigen” Informationen über die Presse in den Raum gestellt werden und auf den offiziellen Internetseiten der Landes oder des Kreises NICHTS dazu steht. Beschämend! Allerdings nichts neues, denn so wird ja schon die ganze Pandemie über gehandelt.
    Vor ein paar Tagen wurde noch gesagt, dass Kitabetreuung nicht nur für systemrelevante Berufe möglich ist und so steht es auch noch online. Und jetzt das? Und dann äußert sich Seiferth nicht einmal zum Zeitpunkt der Kitaschließung. Ab sofort oder was? Es versucht doch nun schon (fast) jeder, sein Kind nicht in die Kita zu bringen.
    Nun muss ich schauen, wem ich am Montag mein Kind geben kann, am Dienstag dann jemand anderen, usw. Das ist doch nicht gewollt und kontraproduktiv. In den Kitas sind die Kontakte wenigstens immer gleich.

  11. Petra sagt:

    Der Lockdown war bisher halbherzig, weder zu den Festtagen noch Silvester schläft Corona, Leute!!! länger leben ist wichtiger als jede Zusammenkunft. Unverständlich, dass Berlin und Umfeld kommen darf wenn Boot oder FerienWE hier ist. Es wird nicht vermietet und Boot gefahren z.Zt.was sollen also solche Schlupflochregeln. Und nochmal Thema Einkauf…Desinfention an Ein-und Ausgang, Auflagen zum Freiräume den Gänge von Waren und Paletten, damit der Mindestabstand auch möglich ist. Desinfektionsmöglichkeiten für Einkaufskörbe(siehe Edeka Papenberg), selbstöffnende Türen an gr.Einrichtungen, Ärztehäusern usw.. UND DAS WICHTIGSTE: WENN WIR UNS EIN PAAR WOCHEN NICHT SEHEN UM GESUND ZU BLEIBE, DAS WERDEN WIR ÜBERLEBEN EVTL.ABER NICHT DEN VIRUS…

  12. In Front sagt:

    Das Problem ist doch, dass unsere Politiker nicht in der Lage sind etwas zu organisieren. Sie geben nur Anweisungen ohne irgendeine Lösung zu haben. Ganz einfach ist es. Die betreffenden Einrichtungen isolieren. Das Personal bleibt dort. Das Essen wird geliefert und 5 Meter vor dem Eingang hingestellt. Das Testen bringt nichts. Mal positiv und dann wieder negativ und so weiter. Die Impfungen müssen 24/7 erfolgen. Also meine Politiker, dass ist ganz einfach und nicht diese Diskusionspolitik die ihr eh wieder anders herum dreht. Taten und nicht drumrum reden.

    • Stefan sagt:

      Natürlich haben die Arbeitnehmer im Pflegebereich keine Familien. Gott bewahre es gäbe vielleicht sogar Alleinerziehende unter ihnen…

      Wie kann man übrigens eine Anweisung ohne Lösung geben? Ist die Anweisung nicht die Lösung?
      Vielleicht wäre sie das ja wenn endlich mal alle an einem Strang ziehen würden ohne Schlupfloch, Egoismus oder unverhältnismäßige Aggression gegenüber ein paar temporären Einschränkungen…

  13. from hotspot sagt:

    außer der Verfügung bezüglich der Ausgangssperre 34 vom 7. Januar kann ich aber nichts dazu finden. Was die Presse berichtet und was tatsächlich angeordnet wurde, ist unterschiedlich.

    Guck hier:
    https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Schnellnavigation/Startseite/index.php?&object=tx,2761.5&ModID=255&FID=2761.12183.1&kat=&kuo=1&call=0&k_sub=0&La=1

  14. micha sagt:

    Die Politik rennt nur den Zahlen hinterher… reagiert nur nach Fahrplan mit dem jeweiligen Maßnahmenkatalog auf die Zahlengrenzwerte. Ein agieren oder regieren wäre da schon Zielführender. Da werden lieber Umfragen gemacht wie denn diese oder jene Maßnahmen beim Wähler ankommen.

    Was wir nun sehen ist das Infektionsgeschehen um die Weihnachtsfeiertage/ Silvester.
    Da wurde nochmal richtig schön durchgemischt. Die Autokennzeichen waren ein deutlicher Indikator.
    Ich kann den Wunsch der Familien nach Zusammenkunft nur zu gut verstehen, trotzdem waren die Lockerungen über Weihnachten ein Fehler – der uns jetzt auf die Füße fällt.

    Das ist doch Eskalation mit Ansage und darf nicht verwundern, jetzt verschärfen sich eben die Maßnahmen mit Ansage.
    Dies war so zu erwarten.

    Isolation des Virus, das geht nur mit Reiseverzicht und Verzicht auf soviel Kontakte wie möglich. Das Durchmischen muss aufhören.

    Das Impfen wird seinen Effekt erst Richtung Frühling entwickeln.
    Bis dahin liegt es an den Menschen wie es weiter geht.

    Es wurde hier vielfach geschrieben, das Einkaufen im Lebensmittelhandel ist ein großes Problem, ja … es ist notwendig. Wenn ich mir das Geschehen in den Supermärkten aber anschaue, kann ich mir immer nur an den Kopf fassen.
    Da braucht es andere Lösungen…

    Noch ein Wort zu den nun bevorstehenden Schließungen / Notbetreuung in den Kitas… ich verstehe den Frust nur zu gut.
    Weil die Erwachsenen es nicht auf die Kette bekommen und die bestehenden Regeln überreizen (z.B. lieber die Skigebiete stürmen) wird wieder durchmischt.
    Die logische Konsequenz: steigende Zahlen führen zu weiteren Maßnahmen.
    Das Perfide: diese Maßnahmen treffen meist die Kinder / Beschulung / Betreuung zuerst.
    Das egoistische Verhalten MUSS aufhören.
    Es wurde hier gesagt, nur WIR als geschlossene Einheit können etwas bewirken.
    Es bringt nichts wenn sich 3/4 an die Regeln zur Eindämmung halten, und 1/4 die möglichen erzielbaren Effekte wieder zunichte machen.

    Das Virus werden wir NICHT aufhalten, das ist Fiktion. Wir müssen aber die Geschwindigkeit seiner Ausbreitung verzögern… bis das Impfen greift.
    Tun wir dies weiterhin halbherzig, wird das Gesundheitssystem überlastet – mit Ansage.

  15. Petra sagt:

    Nochmal eine Ergänzung: Das Gießkannenprinziep bisher war mir immer unverständlich. Gesetzestreues Verhalten wird nicht belohnt, bestraft alle, egal wie viel Geld sie in Sicherheit und Desinfektion investiert haben und welche Voraussetzungen sie für sichere Kundenabläufe geschaffen haben Der Lebensmittelhandel darf immer weiter verdienen, egal wie Hygiene und Bewegungsfreiheit gehändelt werden . Die begrenzte Kundenzahl-ein Witz, solange alles vorgestellt ist und Nichtversorgungs grundmittel-Angebote zum Kunden anlocken genutzt werden dürfen. Wo Vernunft nicht da ist, braucht es verständlich Regeln und KONTROLLEN! Und noch was ist mir unklar, wie entscheidet man, wessen Kinder betreut werden? Sicher alles was Medizin und Pflege angeht, Lehrer, Erzieher, Polizei, Verkaufspersonal…bis zu Handwerkern für Versorgung und Notfall…also wo ist hier die Grenze?

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