Vielleicht wären es bei etwas freundlicherem Wetter noch ein paar mehr Zuschauer geworden, doch mit gut 18 000 Besuchern, die in diesem Jahr die 16. Episode der Müritz-Saga auf der Warener Freilichtbühne gesehen haben, ist Regisseur Nils Düwell durchaus zufrieden. Drei Vorstellungen mussten wegen kräftigen Regens unterbrochen werden, doch alle Zuschauer erlebten das Stück „Die Schatzsuche“ nach kurzer Pause bis zum Ende. Für sein Team fand der Chef nur lobende Worte: „Das war allererste Sahne“, sagte er zum Abschluss der Saison und meinte damit sowohl die Profi- und Laienschauspieler auf der Bühne als auch die vielen Helfer hinter den Kulissen. Und nicht zuletzt seine Familie, denn inzwischen ist die Müritz-Saga ein richtiges Familienunternehmen.
Neben Ehefrau Nicole, die sich um das Management und viel Organisatorisches kümmert, war in diesem Jahr erstmals Tochter Leila mit ins Stück eingebunden und hatte jede Menge Spaß dabei. Dafür hat sie sogar fast ihre ganzen Ferien „geopfert“ – freiwillig und mit viel Leidenschaft. Auch Sohn Pepe fühlt sich auf der Freilichtbühne pudelwohl und fiebert dem Tag entgegen, an dem er alt genug ist und selbst mitmachen darf.

Dafür kamen aber viele Einheimische, die es bislang noch nicht geschafft hatten, mit den Schauspielern auf „Schatzsuche“ zu gehen. Sie erlebten einen vergnüglichen Abend mit einer kleinen Schrecksekunde: Ein Pferd rutschte aus und fiel samt Reiter um. Zum Glück ist nichts passiert, Pferd und Reiter geht es gut, wie Nils Düwell im Anschluss beruhigen konnte.
Das nächste Stück, also Folge 17, ist bereits in Vorbereitung. „Verraten und verkauft“ soll es heißen und auch 2024 wieder tausende Menschen auf die wunderschöne Freilichtbühne locken.



































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