
Dafür sollten die Stralsunder 775 Euro in Form von Amazon-Karten kaufen – diese gibt es in den meisten Supermärkten, bei der Post oder auch in Tankstellen in
Form von Gutscheinkarten, die im Normalfall tatsächlich verschenkt bzw. bei der jeweiligen Firma eingelöst werden können. Sofern die Codes freigerubbelt werden und die Code-Nummern – wie in diesem Betrugsfall auch – telefonisch an die Betrüger weitergegeben werden, ist das Geld futsch.
Da diese Masche trotz aller Warnungen durch Polizei und Medien immer wieder funktioniert, weist die Polizei noch mal ausdrücklich auf folgende wichtige Punkte hin:
Bei echten Gewinnen gibt es NIE anfallende Gebühren oder Notarkosten oder sonstige Geldforderungen, die vor der Gewinnauszahlung nötig wären. Zudem sind eine Festnetznummer im Display und freundlich klingende Anrufer ohne jeglichen Akzent kein Indiz dafür, dass es sich um einen echten Überbringer einer
Gewinnnachricht handelt. Betrüger können „echt“ wirkende Telefonnummern technisch einstellen. Zudem sind solche Anrufbetrüger bestens geschult und
sprechen oft auch hochdeutsch, um so wenig Zweifel wie möglich zu erwecken.
Sobald Codes von Gutscheinen mündlich oder schriftlich mitgeteilt werden, können die Betrüger über die jeweilige Summe der Gutscheinkarte verfügen. Das Geld ist in jedem Falle weg.







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