
Die KiFaZ sollen vornehmlich an Kindertagesstätten und bereits bestehende Einrichtungen für Familien angebunden werden. „Ziel des Projektes ist es, Menschen auf einem unbürokratischen und einfachen Weg zu erreichen“, erklärt Sozialministerin Stefanie Drese. „Es ist egal, ob die Familien wirtschaftliche Sorgen haben oder überfordert mit den alltäglichen Herausforderungen sind. Sie können sich mit ihren Sorgen an den jeweiligen Mitarbeiter wenden.“ Die sozialpädagogischen Fachkräfte würden dann gemeinsam mit den Familien nach passenden Unterstützungsmöglichkeiten suchen, so Drese.
Die Kinder- und Familienzentren sollen in jedem Landkreis und den kreisfreien Städten entstehen und bereits bestehende Unterstützungsstrukturen wie das Frühe Hilfen-Netzwerk ergänzen. Die Kommunen müssen zuvor die Eignung des Standortes zusichern, bevor ein entsprechender Antrag beim Landesamt für Soziales und Gesundheit (LAGuS) für eine Förderung eingereicht werden kann. „Es wäre wünschenswert, dass sich insbesondere in sozial benachteiligten Quartieren Zentren bilden, um dort die soziale Integration und Chancengleichheit für alle Kinder zu fördern“, hebt Drese hervor.
Um eine hohe Qualität und die Vernetzung im Projekt zu vereinfachen, soll für die übergeordnete Koordination der einzelnen Zentren zudem eine Landesfachstelle errichtet werden. Für den Betrieb können sich gemeinnützige Träger im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahren ab sofort bewerben.
Die Förderperiode für das KiFaZ-Projekt läuft zunächst für drei Jahre bis 2027. Weitere Informationen zum Interessenbekundungsverfahren finden Träger unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Familie/Familie/
Einrichtungen können Anträge für den Betrieb eines KiFaZ nach Rücksprache mit ihrer Kommunalverwaltung über das LAGuS einreichen: https://www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/ESF/











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