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„Natur im Garten“ in der Kita am Tiefwarensee

17. August 2019

Mexikanische Minigurken, schwarze Snacktomaten, Thai-Basilikum und Apfelminze. Das sind nur ein paar von vielen verschiedenartigen Pflanzen, die im Zeitraum eines Jahres auf dem Außengelände der Kita Tiefwarensee angepflanzt bzw. gesät wurden. Das kostenlose Projekt heißt „Natur im Garten“. Gefördert durch die europäische Union, wird es in Mecklenburg Vorpommern durch den Landschaftspflegeverband betreut.

Ein- bis zweimal monatlich schaute Manuela Salchow als Betreuerin des Projektes in der Kita vorbei, erklärt den Kindern, was „mulchen“ bedeutet, wie man Radieschen, Möhren und Salat sät oder ein Bohnentipi anlegt.

Im Vordergrund stehen dabei Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, sowie „biologisches“ Gärtnern, beispielsweise ohne die Verwendung von Torf.

Sind die meisten Kriterien innerhalb eines Jahres erfüllt, bekommt man die emaillierte Gartenplakette „Natur im Garten“. Die Kita-Kinder am Tiefwarensee haben in diesem Jahr viel Neues gelernt und bedanken sich hiermit noch einmal für das tolle Projekt.

Quelle: Frank Haase


2 Antworten zu “„Natur im Garten“ in der Kita am Tiefwarensee”

  1. Claudia sagt:

    Nur eins von vielen tollen Projekten der KiTa! Da wird so einiges auf die Beine gestellt für die Kinder und die Erzieher sind mit Herz dabei :-)
    Wir waren gern dort!

  2. Simon Simson sagt:

    Dass Kinder an die Natur und den Garten herangeführt werden, finde auch ich erfreulich. Dem Foto nach, ist es gelungen, eine kleine Idylle zu schaffen. Dies wird nicht dadurch geschmälert, dass der Begriff Natur dabei etwas strapaziert wird, denn natürlich ist der Bewuchs dieser Fläche und das Vorhandenseins eines Insektenhotels nicht. Es ist aber ein Biotop, viel mehr wert, als würde man die Fläche sich selbst überlassen oder nur regelmäßig mähen. Das macht auch viel Arbeit, will man verhindern, dass im nächsten Jahr nur noch Quecke, Melde und Spitzwegerich wachsen. Hoffentlich lernt die Kindergeneration dabei und entwickeln endlich ein Gefühl dafür, dass es nicht gut sein kann, ehemals blühende Vorgärten als moderne „Steingärten“ zuzuschottern oder als Abstellplätze mit Rasengittersteinen zu befestigen. Mehr davon!

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