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Polizei: Verletzte Frau hat sich Straftat nur ausgedacht

3. November 2020

Zur gestrigen Meldung, dass in der Nähe des Neubrandenburger Kurlturparkes eine verletzte Frau gefunden wurde, die ein Baby dabei hatte: Die 22-Jährige hat heute eingeräumt, die Vorwürfe einer Vergewaltigung frei erfunden zu haben. Die in sozialen Medien verbreiteten Gerüchte zu dem Geschehen sind also völlig aus der Luft gegriffen. Dort war in mehreren Posts von einer Gruppenvergewaltigung und schwersten Schlagverletzungen sowie Vertuschung durch die Polizei die Rede.

Bereits nach den ersten, unmittelbar nach der vermeintlichen Tat eingeleiteten Ermittlungen ergaben sich für die ermittelnden Behörden aufgrund der widersprüchlichen Angaben der psychisch labilen jungen Frau Zweifel an deren Tatschilderung.

Zudem waren die von Rechtsmedizin und Fachärzten in der Folge festgestellten lediglich geringen Verletzungen nicht mit den geschilderten massiven Gewalteinwirkungen, die ein erhebliches Verletzungsbild hätten hervorrufen müssen, in Einklang zu bringen.

Angesichts des erheblichen Tatvorwurfs sei eine frühere und genauere Unterrichtung der Öffentlichkeit laut Polizei nicht möglich gewesen, weil auch aus Gründen des Opferschutzes zunächst die bestehenden Widersprüche durch intensive Ermittlungen sicher aufgeklärt werden mussten.


Eine Antwort zu “Polizei: Verletzte Frau hat sich Straftat nur ausgedacht”

  1. Es wäre für das Baby angebracht vorübergehend Pflegeeltern einzusetzen . Da hätte die Junge Frau Zeit die Kosten
    für den Rettungseinsatz und die Ermittlungsarbeiten abzustottern . Gleichzeitig sollte sie darüber nachdenken
    welche Diskussionen durch ihre Falschmeldung im Netz ausgelöst wurden .