
Und der Weg der Polizei scheint erfolgreich: Nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ gibt es bereits einen heißen Tipp, woher die Rollstuhlmänner kommen können.
Der kam, nachdem die Bilder im Internet zu sehen waren. „Die Gemeinschaft in Schwerin ist nicht sehr groß, da gibt es gute Chancen, dass jemand die Gesuchten erkennt“, sagte der Sprecher der Polizei. Man rechne nicht damit, dass es sich um vorgetäuschte Rollstuhlfahrer oder reisende Rollstuhl-Langfinger handelt.
Was war passiert? Die Frau, der die Wertsachen gehörten, hatten sich an einem Automaten gestellt. Ihre Plastikbeutel hatte sie abgelegt. Auf dem Video ist zu erkennen, dass einer der Männer den Beutel nimmt und beide den Selbstbedienungsraum verlassen. Eine Szene, die in jeder Filiale denkbar wäre.
Da noch andere Bankkunden im Raum waren, musste die Polizei diese noch überprüfen, was aber keinen Erfolg hatte. Letztlich gerieten die Rollstuhlfahrer immer mehr in den Fokus. Aber da Öffentlichkeitsfahndungen nicht so einfach durchzuboxen sind, dauerte die Klärung der rechtlichen Bedingungen eben mehr als ein Jahr. Doch nun ist man optimistisch. Der reine Sachschaden lag damals bei etwa 150 Euro.







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