In diesem Jahr wurden bei der Untersuchung von Wildschweinen auf Trichinen bereits mehrfach Trichinen gefunden. Die Wildschweine wurden im September und Oktober erlegt und stammten aus den Bereichen Demmin, Grammentin und Pragsdorf.
Im Nachbarkreis Vorpommern-Greifswald werden schon seit einigen Jahren regelmäßig Trichinen bei der Untersuchung der Wildschweine gefunden, in diesem Jahr ebenfalls bereits mehrfach.

Für die Untersuchung und gegebenenfalls notwendige Nachuntersuchungen wird Muskulatur vom Zwerchfell bzw. Zwerchfellpfeiler, vom Unterarm oder dem Zungengrund (nicht Zungenspitze!) in einer Gesamtmenge von mindestens 50 g benötigt. Fett und Bindegewebe sind für die Untersuchung nicht geeignet.
Ebenso wichtig ist es, auf dem beigefügten Wildursprungsschein den Antragsteller zur amtlichen Untersuchung auf Trichinen vollständig und leserlich mit Adresse und Telefonnummer anzugeben, um eine schnelle Information im Falle von Trichinenfunden gewährleisten zu können.
Menschen können mit Trichinen infiziert werden, wenn sie rohes oder ungenügend erhitztes Fleisch verzehren, das Trichinella-Larven enthält. In der frühen Phase einer Infektion sind Durchfälle, andere Magen-Darm-Beschwerden und Fieber typisch. Später können die Trichinellen-Larven über die Blutbahn in die Muskulatur einwandern und Muskelschmerzen, eine Gesichtsschwellung und weitere schwere Krankheitsbilder hervorrufen.







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