
Und das hat er getan. Aber nicht zum Vergnügen.
Hier ein Bericht des jungen, engagierten Müritzers, der seit zwei Monaten in Peru Kinder unterrichtet:
Vor einem Jahr ging es mir noch wie vielen Jugendlichen, die gerade ihren Schulabschluss machen. Ich hatte keine Ahnung, wohin mit mir. Also beschloss ich erst einmal, die Welt zu erkunden, bevor ich mich wieder in den Lernalltag eines Studiums begebe. Beim DRK fand ich ein großartiges Projekt: Einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Ausland. Hier konnte ich meine Abenteuerlust sogar noch mit sozialer Arbeit verbinden.

Es mangelt dauerhaft an Lehrern, da man diese nicht bezahlen kann, das Schulgebäude ist noch ein Rohbau und selbst fließend Wasser in den Bädern ist eher eine Ausnahme, da es ständig ausfällt. Trotzdem strahlen die Kinder ständig Fröhlichkeit aus und ich werde jedes Mal, wenn ich das Gebäude betrete, von einer Horde Kinder belagert, die etwas spielen oder einfach umarmt werden möchten.
Das bereitet mir immer Freude und motiviert mich, hier trotz der schwierigen Bedingungen als Freiwilliger zu arbeiten. Insgesamt arbeiten wir mit acht Freiwilligen in der Stadt an verschieden Einsatzstellen und helfen, so gut wir können.
Unsere Projekte sind unter anderem noch zwei weitere Schulen, ein Hort und ein Seniorenheim, wo wir die Tradition von nun schon einigen Jahren Freiwilligenarbeit des DRK fortführen. Dabei sind wir trotz einiger Fördergelder jedoch immer auf Spenden angewiesen.
Wenn Sie also bereit sind unsere Arbeit in Peru zu unterstützen oder einfach noch Fragen haben melden Sie sich gerne bei mir per Privatnachricht. (https://www.facebook.com/lukas.huudt)
Grüße aus Südamerika Lukas Hundt








„Aber nicht zum Vergnügen.“
Ich hoffe, seine Arbeit macht ihm Freude, denn, immer wenn mensch irgendwo „nicht zum Vergnügen“ ist und wirkt, hat das irgendwie verheerende Nebenwirkungen…