13 Antworten zu “Zu den Vorwürfen gegen das DRK”

  1. HaPe sagt:

    Das erinnert in fataler Weise an Vetternwirtschaft ja, maffiöse Verhältnisse und längst überwunden geglaubte “ Rote Socken “ Praktiken.
    Die Verquickung von Funktionen im Aufsichtsgremium mit persönlichen, geschäftlichen Interessen hat mehr als nur ein „Geschmäckle“ und offenbart eine fragwürdige Vorteilsnahme.
    Das DRK erfüllt eine gemeinnützige Aufgabe und ist daher einem reinen Privatunternehmen nicht gleichgestellt. Zur Erfüllung der Dienstleistungen erhält das DRK nicht nur beachtliche öffentliche Mittel aus Steuergeldern sondern bedeutsame Leistungsentgelte von Kranken- und Pflegekassen.
    Auf der Basis seiner vom Finanzamt anerkannten Gemeinnützigkeit nimmt das DRK darüberhinaus steuerbegünstigte Spenden entgegen und genießt bedeutende Steuervorteile. Das verlangt eine äußerst sensible und korrekte Unternehmensführung im öffentlichen Interesse.

    Unter diesen Aspekten ist das Geschäftsgebaren des DRK Waren nicht akzeptabel.
    Die mit der Ämterverquickung einhergehenden Auftragsvergaben wie z.B. die der bedeutsamen Versicherungen und die der medizinischen Betreuung und Versorgung der Patienten hat auch juristische Relevantz. Offensichtlich werden die Aufträge „innerhalb der Familie unter der Hand“ vergeben und entziehen sich der Verpfichtung zur öffentlichen Ausschreibung.
    Das gesamte Geschäftsgebahren des DRK Waren ist damit nicht nur im höchsten Maße fragwürdig, sondern auch vom Geruch der persönlichen Vorteilsnahme behaftet.
    In das gesamte fragwürdige Konstrukt paßt dann auch noch der offensichtlich unsoziale Umgang mit den, das Unternehmen tragenden, Mitarbeitern, also denjenigen, die sich tag-täglich um das Woh der ihnen anvertrauten Patienten bemühen.

    Es tut sich mal wieder ein Skandal auf, dessen gesamte Dimension und rechtliche Relevantz noch gar nicht abzusehen ist.
    Wir haben es den aufmerksamen Medien Fernsehen, Rundfunk, Presse und WsM zu verdanken, daß derartige Mißstände, wie offensichtlich bei AWO und DRK , öffentlich gemacht werden. Auf die weitere Entwickung dürfen wir gespannt sein!

  2. Manja Breitler sagt:

    Leute die keinen Einblick haben sollten sich da mit Kommentaren einfach mal raus halten.Die genannten Ärzte sind auf die paar Patienten die sie in den Pflegeeinrichtungen betreuen nicht angewiesen.Kaum kommen schlechte Schlagzeilen über ein Unternehmen schwimmen alle auf dieser Welle mit.Habt ihr kein eigenes interessantes Leben??

  3. Maik sagt:

    Es nicht nötig haben ist das eine die Aussicht auf den schnellen Euro das andere. Luxus-Autos und Luxus-Urlaube müssen ja bezahlt werden.

  4. Micha sagt:

    Ich ,denke schon dass der ein oder andere sehr wohl gute Einblicke hat . Der NDR , macht mit Sicherheit keinen Schnellschuss ohne einen Grund zu haben . Auch die , die über solche Dinge berichten ,müssen rechtlich eine Grundlage haben . Oder glauben Sie Frau Breitler ,dass sowas ohne ausreichende Recherche einfach in die Öffentlichkeit gehängt wird ??? Es gibt immer zwei Seiten der Medaille .

  5. U.h sagt:

    Krass wie man hier angegriffen wird,wenn man nicht mit auf eurer Welle schwimmt.Geil.Ihr braucht so Plattformen um wichtig zu sein wa.Ich halte mich normalerweise aus so einer Scheisse raus,aber hier geht es auch um meinen Arbeitsplatz.Warten wir doch mal ab wie es weiter geht.Ich stehe voll hinter meiner Geschäftsführung….und nein ich würde nicht gekauft,das haben die gar nicht nötig.

  6. Micha sagt:

    Herr U.h , ich brauch so eine Plattform bestimmt nicht um wichtig zu sein ganz sicher . Aber ,es gibt sie leider diese Vorwürfe ! Oder wollen Sie die 800 – 1000 € im Monat nicht dazu haben ??? Was, wo anders lange gezahlt wird . Es gibt aber auch die Leute , die immer schön gut zu reden , aber die Kohle dann auch nehmen !!! Aber gezockt , haben andere und dafür ihren Kopf hingehalten . Meinung , gleich Meinungsfreiheit für alle . Und was unten gespart wird , landet meist auf Konten weiter oben . Ist ganz einfach so eine Rechnung .

  7. U.h sagt:

    Also erstmal bin ich weiblich.Und wenn es in anderen Rettungswachen so viel besser ist und so viel mehr Gehalt gezahlt wird ,frage ich mich warum keiner wechselt. Gehälter müssen verhandelt werden mit den Kassen und auch dauerhaft gezahlt werden können.Meine Geschäftsführung hat immer ein offenes Ohr für jeden.Schade das sie jetzt so durch den Dreck gezogen werden.Und es sind nur 2,3 Leute die das anzetteln und in den Medien erzählen das sie extrem unter Druck gesetzt werden.Sie können doch gehen ,Rettungssanitäter werden immer gesucht. Und warum versucht Verdi mit allen Mitteln beim DRK Fuss zu fassen?Weil sie sich von ihren Mitgliedsbeiträgen finanzieren.

    • Fred sagt:

      Also das fasse ich nicht. Habe selten einen Arbeitnehmer so gegen Gewerkschaften sprechen hören. Ihre kopierte Argumentation ist die gute alte Arbeitgeberargumentation in den neuen Bundesländern. Auch 30 Jahre nach der Wende immer schön den Angsthammer rausholen. Man solle schließlich froh sein, dass man überhaupt einen Job hat. Und wenn Sie doch so große Einblicke in Ihrem Unternehmen haben, haben Sie sich mal die Frage gestellt warum so viele Pflegekräfte in den letzten Jahren Ihre Einrichtung verlassen haben? Man kann nur etwas verändern wenn man auch mal Mut zeigt. Und sofern die Vorwürfe nicht komplett aus der Luft gegriffen sind, haben einige Ihrer Kollegen sehr viel Mut gezeigt. Von diesen Menschen brauchen wir vielmehr.

  8. Micha sagt:

    Genau Fred, so sehe ich dass auch . Der ein oder andere schmiert hier richtig Honig auf die so ( saubere ) Geschäftsführung . Ich, würde hier gerne noch mehr schreiben, aber der Fall wird noch für Stoff sorgen .

  9. U.h sagt:

    Ach dann war wohl einer von euch die Witzfigur im Fernsehen???Hier seid ihr aber mutiger. Ich hab es nicht nötig zu schmieren.Woher wollt ihr Wissen in welcher Einrichtung ich arbeite und wieviele Kollegen angeblich gegangen sind.Es kommen auch Kollegen von anderen Trägern,die sich sehr wohl im DRK MSP fühlen.Und von Angsthammer kann hier gar nicht die Rede sein.Einfach nur lächerlich!!!Es können doch alle zu Verdi gehen die es wollen,spricht doch niemand dagegen.

  10. Peter Sohr sagt:

    Offensichtlich scheint das tatsächliche Interesse an den Vorgängen beim DRK doch größer zu sein als anfänglich abwiegelnd beschwichtigt wurde. Warten wir es ab, wie sich dieser Sachverhalt zu wessen Gunsten oder Ungunsten aufklären wird.

    Der bisherige immense Schriftwechsel hier und anderswo zeugt doch von deutlichen Interesse einer Aufklärung und Darstellung tatsächlicher Verhältnisse.

    Beitrag 1 – Massive Vorwürfe gegen DRK-Geschäftsführung – seit 4. Januar 2018 bisher 5 Kommentare,
    Beitrag 2 – Weitere Berichterstattung über Vorwürfe gegen das DRK – seit 4. Januar 2018 bisher kein Kommentar,
    Beitrag 3 – Zu den Vorwürfen gegen das DRK – seit 5. Januar 2018 in Allgemein bisher 11 Kommentare,
    Beitrag 4 – DRK-Chef äußert sich zu Vorwürfen – seit 5. Januar 2018 in Allgemein bisher 20 Kommentar.

    Manfred Krug hätte gesagt: „Es entwickelt sich“, Auf alle Fälle ist die Kuh schon mal im Propeller.

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