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Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamtes beobachtet fortlaufend den Handel mit Kraftstoffen und gibt die von ihr bundesweit erhobenen Kraftstoffpreise von den etwa 14.800 Tankstellen in Deutschland an zugelassene Verbraucher-Informationsdienste weiter. Die Informationen können die Autofahrer dann bei einer Vielzahl von Anbietern online und über mobile Apps abrufen.

Die Kraftstoffpreise sind im Schnitt meist morgens (ca. 5 bis 8 Uhr) am höchsten und abends (ca. 18 bis 22 Uhr) am niedrigsten, wobei es allerdings auch abends kleine Preisanhebungen gibt. Dazwischen schwanken die Preise oft erheblich. Am späten Abend werden die Preise dann bei einem Großteil der Tankstellen, die noch geöffnet haben, wieder deutlich angehoben und bleiben nachts auch auf einem vergleichsweise hohen Niveau (siehe Info-Grafik „Tagesverlauf 2020“).
Während es 2020 und bis vor Kurzem meist fünf tägliche Preisspitzen gab, zeigten sich in den letzten Wochen vermehrt Veränderungen des typischen Tagesverlaufs: Ende März und Anfang April gab es bei mehreren großen Marken zeitweise sechs Preisspitzen.
Zwischen Stadt und Land sind die Preisunterschiede im Durchschnitt eher gering.

Zwischen den verschiedenen Regionen in Deutschland gibt es nur vergleichsweise geringe Preisunterschiede. Abgesehen von wenigen teureren bzw. günstigeren Regionen, beträgt die Preisdifferenz im Jahresmittel um die 5 Cent/Liter.
Der Abstand von E5 zu E10 vergrößerte sich im Laufe des Jahres 2020 auf ca. 5 Cent/Liter im Dezember 2020 und liegt derzeit teils sogar bei bis zu 6 Cent/Liter. Auch hier ergeben sich bei entsprechender Eignung des Fahrzeuges deutliche Einsparmöglichkeiten für wechselwillige Verbraucher.
Die Höhe der Kraftstoffpreise unterlag in den vergangenen Monaten starken Schwankungen. Während im Frühjahr 2020 mit einem unter anderem pandemiebedingt sehr niedrigen Rohölpreis auch die Kraftstoffpreise ein Tief erreicht hatten, lagen sie schon Ende Februar 2021 wieder ähnlich hoch wie Anfang 2020. Neben dem Anstieg des Rohölpreises und anderen Faktoren sind hierfür auch die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und die Einführung der CO2-Bepreisung zum 1. Januar 2021 mitverantwortlich










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