Anzeige
Anzeige

AfD peilt bei Kreistagswahl 15 bis 20 Prozent an

1. April 2019

Die AfD tritt zur Kreistagswahl im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in jedem der zwölf Wahlkreise mit in den einzelnen Regionen verwurzelten Spitzenkandidaten an.
„Wir untermauern damit den Anspruch, Volkspartei zu sein und streben ein Ergebnis von 15 – 20 Prozent der Stimmen an“, meint Jan Michael Martin, der dem AfD Kreisverband  MSE seit März dieses Jahres vorsitzt und selbst im Wahlkreis „Amt Treptower Tollensewinkel“ und“ Amt Friedland“ kandidiert.

Das Hauptaugenmerk lege der AfD Kreisverband auf die Stärkung der ländlichen Räume, die durch eine auskömmliche Finanzierung in ihrer kommunalen Selbstverwaltung gestärkt werden müssten. Außerdem seien für eine positive Entwicklung dieser Regionen eine Versorgung mit schnellem Internet, aber auch der weitere Ausbau der Infrastruktur und der Erhalt der Mobilität unabdingbar.

Die derzeit praktizierte Klimapolitik lehnt die AfD ab.  “Die ohnehin durch Steuern und Abgaben stark belasteten Bürger müssen diese, auf einer Ideologie basierende Umverteilungspolitik, bezahlen”, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vielmehr möchte die AfD die Familien wieder in den Mittelpunkt stellen.  “Sie vermitteln Werte, Traditionen und Heimatliebe,  und stiften einen Gemeinschaftssinn, der vorbildhaft für die gesamte Gesellschaft sein sollte. Die Sorge um die Familie, um die nachfolgenden Generationen ist schon immer der Kraftquell und Leistungsantrieb für die Menschen gewesen, dies gilt es auf die Gesellschaft zu übertragen”, so die AfD des Kreises

Insgesamt tritt die AfD zur Kreistagswahl mit 24 Kandidaten an. In den einzelnen Wahlbereichen führen folgende Kandidaten die Listen der AfD an:

WK1       Roland Fanselow                   Rentner
WK2       Peter Fink                              angestellter Versicherungsfachmann
WK3       Robert Schnell                      Landwirt
WK4       Horst Förster                         Richter a.D.
WK5       Frank Kortmann                    Dipl. Ing. Ök.
WK6       Björn Eckard                         Maschinenbaumonteur
WK7       Frank Müller                          Immobilienkaufmann
WK8       Dr. Hartwig Kurth                 Landwirt
WK9       Engelhardt Kelm                   Dipl. Ing.
WK10    Romy Schult                           Rechtsanwältin
WK11    Jan- Michael- Martin             Zimmerermeister
WK12    Andreas Rösler                      Fachinformatiker


10 Antworten zu “AfD peilt bei Kreistagswahl 15 bis 20 Prozent an”

  1. Erich Czerwonatis sagt:

    So ein Unsinn! Der, inzwischen von jedem spürbare, Klimawandel soll also eine Ideologie sein. Der Klimawandel beruht auf allgemeinen Naturgesetzen. Naturgesetze gelten unabhängig von Parteitagsbeschlüssen der AFD. Und die Energiewende ist keineswegs teurer als die Beibehaltung der fossilen Energie. Nur bezahlen wir die Energie aus erneuerbaren Energien selbst. Wenn ich meinen Müll in den Garten werfe, dann ist das natürlich erst einmal billiger als die Müllabfuhr, aber unsere Kinder müssen dann doppelt dafür bezahlen. Ähnlich ist es mit der Kohleenergie. Wir hinterlassen unseren Dreck unseren Kindern und Enkeln und freuen uns über ein paar Euro Ersparnis. Das ist keine Politik, das ist ein Verbrechen.

  2. Harkon Gemini sagt:

    Lesen , denken DANN erst schreiben.
    Da steht nicht das der Klimawandel eine Ideologie ist . Sondern es wird die aktuelle Klimapolitik bemängelt. Wer einwenig weiter nachforscht wird herausfinden das die AFD nicht den Klimawandel generell negiert , sondern lediglich der Auffassung ist das der Klimawandel NICHT menschengemacht ist.

    • Erich Czerwonatis sagt:

      Nicht drum rum reden. Dass der Klimawandel menschengemacht ist, haben Wissenschaftler erforscht und bewiesen. Das hängt nicht von der Einsicht einiger Unverbesserlich er ab. Und selbst wenn es anders wäre, wäre das kein Grund unseren Dreck unseren Kindern und Enkeln zu hinterlassen.

      • Harkon Gemini sagt:

        Klimawandel menschengemacht?? Wissenschaftlich erforscht und erwiesen ?? Öhm , WIE war das eigentlich erdgeschichtlich mit dem Klimawandel als es noch keine Menschen gab?

  3. Erich Czerwonatis sagt:

    Erst lesen, dann denken, dann schreiben. Mit keinem Wort habe ich behauptet, dass Klimaveränderungen in der Zeit vor der Menschheit menschengemacht sind. Das wäre genau so absurd wie die Behauptung, der jetzige Klimawandel wäre natürlich. Aber wer die wissenschaftliche Erklärung wissen will, kann sie in vielen Quellen finden. Für mich ist jetzt übrigens diese Diskussion beendet. Wem ein Parteiprogramm wichtiger ist als sachliche Information der soll damit seelig werden. Und mit der Einstellung “nach uns die Sintflut” ist ohnehin kein Staat zu machen.

  4. Petzibaer sagt:

    Die Aufstellung der Kandidaten stellt einen reellen Querschnitt unserer Bewohner dar. Dies ist einstweilen sehr erfrischend, wenn ich mir die meisten Kandidaten gerade von GrünInnen anschaue. Keine Ausbildung, Studienabbrecher. Wer doch irgendeinen Abschluss hat, geht sofort in möglichst öffentliche Ämter. Vielleicht einmal das Interview vom Deutschlandfunk mit Herrn Hofreiter anhören. Der hat zwar über irgendeine Pflanze promoviert, aber wenn man das Interview über Klima und die Freitagsdemos gehört hat, fragt man sich unweigerlich, ob dieser Herr überhaupt Ahnung von Irgendetwas hat. Pure Ideologie (ich hab noch Trittin in den Ohren-die Energiewende kostet uns eine Tasse Cappuccino im Monat). Wenn diese Ideologien die Lösung sein sollen, möchte ich das Problem zurück.

  5. Simon Simson sagt:

    H.G. missbrauchen Sie “Wir sind Müritzer” nicht, um Gleichgesinnte in einer Informationsblase zu sammeln. Leider gibt es noch immer Leute, die Fakten so zurecht biegen, dass sie sich nicht verändern brauche oder die einfach nur schlecht und von bestimmten Interessenvertretern informiert sind.
    Worum geht es? Die Menschheit hat den CO2-Gehalt der Luft um 1/4 erhöht. Wenn man es nicht berechnen könnte, was das für Folgen hat, sollte ein derart erheblicher Umwelteingriff bedenklich stimmen. Selbst wenn es keine extrem aufwändigen und auf verschiedenen Wegen nachprüfbaren Berechnungen gäbe, kann man sich ein Bild machen. Als der CO2-Gehalt der Luft im Pliozän so hoch war, wie der jetzt, war die Antarktis teilweise, Grönland ganz mit Wald bedeckt. Man könnte meinen, wie schön, sollte aber auch wissen: Der Meeresspiegel war damals, ohne dass viel Wasser in den Gletschern aufgetürmt war, 15 Meter höher als jetzt. Mecklenburg/Vorpommern stünde unter diesen Bedingungen fast zur Hälfte unter Wasser. Wir dürfen davon ausgehen, dass jetzt die gleichen physikalischen Gesetze gelten, unser Verhalten anpassen oder, was bequemer ist, AfD-Politikern glauben und weitermachen. Jeder hat die Wahl.

  6. Harkon Gemini sagt:

    Simon , Das mit dem Missbrauch ist nun doch zu sehr aus dem Ärmel geschüttelt. Die Hintergründe meiner Kommentare sind darin begründet das zum einen der AFD eine Argumentation angedichtet wurde die nicht zutreffend ist ( Klimaideologi ) und zum anderen das eine ebenso falsche Aussage zum Klimawandel ( Das der Klimawandel menschengemacht ist ) gemacht wurde.
    Dem Test des Kommentares ab “” Worum geht es?”” stimme ich 100%ig zu.

  7. Simon Simson sagt:

    Dass der Klimawandel menschengemacht sei, ist in der Tat nicht ganz richtig, weil ungenau formuliert. Den Klimawandel (seit der sog. kleinen Eiszeit Richtung wärmer) gäbe es auch ohne Zutun der Menschen. Aber dass das Kippen der klimatischen Verhältnisse, selbst bei vorsichtigen Annahmen, in wenigen Jahrzehnten menschengemacht ist, ist rechnerisch erwiesen. Dafür, sich der AfD-Erkenntnisverweigerung anzuschließen, spricht unter diesen Umständen nur, dass die notwendigen Veränderungen unbequem werden könnten. Das werden sie aber nicht so sehr, weil wir in der Lage sind, das Meiste durch moderne Technologien aufzufangen. Die Wirtschaft muss, um den Wohlstand aufrecht zu erhalten, wachsen und dazu braucht sie z.B. diese neuen Betätigungsfelder.

    Beispiel gewünscht? Als Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, weil ein Unfall ganze Landstriche verseuchen würde, gab es auch viel Geheule, das Licht ginge dann aus und der Strom würde irre teuer. Und nun? Windstrom kostet in der Gestehung ca. 1ct/kWh ist also der Billigste und wir haben davon mehr, als zuvor aus den abgeschalteten Kernkraftwerken.

    Klar, dass man vielleicht ein E-Auto nach 150 km zwischenladen müsste, wenn sich die Batterietechnik nicht rasant weiterentwickelt. Man könnte es aber auch anders machen, z.B. einheitliche Batteriekassetten sekundenschnell tauschen. Wäre sicher hinnehmbar, wenn uns dafür der Planet erhalten bleibt, oder? Nur, wie ginge das mit einer AfD? Das sei uns egal. Sie ist halt auf Dummenfang.

  8. Lisa sagt:

    Das mit den Produktionskosten von Strom ist wirklich interessant und viele wissen das auch leider nicht.

    Zum Beispiel werden die Atomkraftwerke auch nicht versichert gegen den Super-GAU (Fukushima und Tschernobyl).
    Keine Versicherung kann den entstandenden Schaden aus einem Super-GAU bezahlen oder aber der Versicherungsbeitrag wäre pro Jahr mehrere hundert Millionen Euro teuer und damit der Strom extrem teuer und damit das ganze Kernkraftwerk unwirtschaftlich.
    Deshalb übernimmt der Staat im Fall eines Super-GAU.
    Im ersten Moment haftet natürlich die Betreiberfirma, aber die ist ganz schnell Insolvent bei den Schadenshöhen.
    Siehe Fukushima und die Betreiberfirma Tepco, die mit knapp 10 Milliarden Euro vom japanischen Staat unterstützt wurde und auch nicht alle Kosten bezahlen muss.

    Aber bei allen anderen Kraftwerksarten muss (!) man eine Versicherung haben (eine Art Gebäudehaftpflicht).

    Die Windkraftanlage muss versicherungsrechtlich abgesichert sein gegen herabfallen von Teilen (es könnten Wanderer erschlagen werden), Brand (die Felder/Wälder darunter könnten einen Großbrand auslösen) und sogar komplettes umkippen des Mastes.
    Auch ein Kohlekraftwerk wird wie eine Industrieanlage versichert (Explosion, Austritt von giftigen Gasen).

    Dann kommt noch die Endlagerung der Brennstäbe dazu und das dafür zurückgelegte Geld wird leider auch nicht ausreichen. Da springt der Staat auch wieder ein, weil die Kraftwerksbetreiber sich vorher gesetzlich gegen höhere Endlagerkosten abgesichert haben (“das zurückgelegte Geld und kein Cent mehr”)
    Deshalb sind die Kosten bei der Erzeugung von Atomstrom in Wahrheit viel höher.

    Und daher hatte Trittin auch Recht, wenn man die realen Kosten nehmen würde und mit den heutigen vergleicht.
    Denn ich kann mich noch an 18 Cent / kWh erinnern und heute zahlt man knapp 27 Cent / kWh (Stadtwerke).
    Bei 3000 kWh im Jahr zahlte man damals (2002) bei 0,18 Euro / kWh nur 540 Euro pro Jahr.
    Da aber alle Preise jedes Jahr steigen und die Löhne normalerweise auch (das ist dann Inflation), wären die damaligen 540 Euro (2002) heute eigentlich 740 Euro (2019).
    In Wahrheit zahlen wir aber 0,27 Euro /kWh x 3000 kWh = 810 Euro / Jahr
    Macht einen kaufkraftbereinigten Unterschied von 70 Euro pro Jahr oder 5,83 Euro pro Monat.
    Ein bisschen mehr als ein Cappucino in einem Café aber so ungefähr in der Größenordnung.
    Dass die Löhne vielleicht nicht bei jedem auch um 2,0 % jedes Jahr steigen ist dann eine andere Sache, betrifft mich aber nicht nur beim Strom, sondern auch Miete, Restaurantbesuche etc.