Boote gekentert: Großeinsatz für Rettungskräfte

2. Juli 2023

Gleich zu mehreren Einsätzen mussten heute die Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Wasserschutzpolizei ausrücken. Bei Windstärke 5 und mehr bekamen einige Wassersportler erhebliche Probleme. Auf dem Plauer See Höhe Lenz kenterte ein 59-jähriger Holländer mit seinem kleinen Segelboot. Weil nicht klar war wie viele Personen sich im Wasser befinden, löste die Rettungsleitstelle Großalarm aus. Mehrere Feuerwehren, unter anderem aus Malchow und Alt Schwerin wurden alarmiert.

Der 59-jährige Holländer konnte gerettet, sein Boot an Land geborgen werden. Nahezu zeitgleich kenterten gleich mehrere Boote auf dem Sternberger See. Einige Bootsinsassen konnten sich selbstständig an Land retten, andere mussten von Rettungskräften aus dem Schilfbereich gerettet werden.

Ebenfalls auf dem Plauer See trieben zwei Wassersportler mit ihrem SUP ab. Sie konnten von Kräften der Wasserschutzpolizei gerettet und an Bord genommen werden.

Die Wasserschutzpolizei warnt unterdessen vor weiter auffrischendem Wind. Die Böen sollten auf den größeren Seen des Landes keinesfalls unterschätzt werden. Am Nachmittag war zu sehen, wie immer wieder Charterboote auf die Seen fuhren. Das sei laut Wasserschutzpolizei bei Windstärke 5 aber verboten.

Quelle: Nonstopnews Müritz


2 Antworten zu “Boote gekentert: Großeinsatz für Rettungskräfte”

  1. Robert sagt:

    Vielen Dank an die Rettungsdienste. Ich hoffe, ich habe eure Sonntagsruhe nicht zu sehr gestört. Vielen Dank für Ihr entschlossenes Handeln und die gute Betreuung, mir geht es gut.

  2. rmk sagt:

    Das Befahren der oberen Seen (wie Müritz ,Plauer See , Kölpinsee , Flesensee und Schweriner See ) ist für Charterboote mit Cherterschein (das heist ohne gültigem Bootsfürerschein Binnen ) ab Wintstärke 4 verboten .
    Mit gültigem Bottsführerschein Binnen dürfte ich bei Windstärke 5 noch fahren.