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Busfahrer jetzt durch Plexiglasscheiben geschützt

9. April 2020

Neubrandenburgs Stadtbusse sind vor wenigen Tagen mit Plexiglasscheiben ausgerüstet worden. Sie grenzen den Fahrerbereich ab und ergänzen die bislang verwendeten Absperr-Ketten. Mit der Maßnahme sollen Busfahrer und Fahrgäste besser vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Gleichzeitig behalten die Fahrer dank der durchsichtigen Scheiben die Möglichkeit, den Fahrgastraum jederzeit zu überblicken.

Unterstützt wurden die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) von der Neubrandenburger Firma MWS, Moderne Werbesysteme GmbH. Deren Mitarbeiter haben die Plexiglasscheiben in sehr kurzer Zeit passend hergestellt und nun auch eingebaut. Wir danken für das Engagement!

Seit drei Wochen bereits werden Fahrgäste in Neubrandenburg auf Grund der Corona-Krise gebeten, im Bus hinten einzusteigen. Die Fahrscheinpflicht wurde ausgesetzt. Seit dem 19. März gilt zudem durchgängig der Sonntagsfahrplan. Die Zahl der Fahrgäste ist in Folge von Schul- und Betriebsschließungen deutlich zurückgegangen. Damit das Abstandsgebot in den Stadtbussen eingehalten werden kann, stellen die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe zusätzliche Busse bereit, die je nach Bedarf bei größerem Fahrgastaufkommen die entsprechenden Haltestellen anfahren.

Die NVB sind eine Tochtergesellschaft der Neubrandenburger Stadtwerke.


Eine Antwort zu “Busfahrer jetzt durch Plexiglasscheiben geschützt”

  1. Simon Simson sagt:

    Schade. Mein Vorschlag kommt zu spät. Die Scheibe hätte ich am Fahrkartenautomaten entlang schräg angebracht. Dann hätte es bis unten einen Abschluss gegeben. Die NVB wird das sicher bei einer Fachfirma in Auftrag gegeben haben, die sich mit dem Thema Infektionen zwischen Fahrgästen und Busfahrern auskennt. Sie werden herausgefunden haben, dass das so besser ist. Dass der Fahrer nun die schöne breite Tür alleine benutzen kann, finde ich auch schön für ihn. Eine nette Geste als Dankeschön für den harten Busfahrerdienst. Dass so auf absehbare Zeit niemand bezahlen braucht und im Bus auch nicht kann, wird viele freuen. Mehr solche Ideen braucht das Land!