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Deutlich mehr Flüchtlinge nach Waren

27. August 2015

Wie fast alle Städte Deutschlands muss auch Waren mehr Flüchtlinge aufnehmen als zunächst angenommen. Nach Informationen von Warens Bürgermeister Norbert Möller kommen bis Ende dieses Jahres 270 Asylbewerber in die Müritzstadt – bislang ist die Verwaltung von 120 ausgegangen.

Knapp 60 Asylbewerber hat Waren bereits untergebracht, davon 30 in  fünf Wohnungen sowie 29 im „Teenotel“ in der Liebknechtstraße.

„Wir haben durch die Nachfrage bei privaten Vermietern 11 Wohnungsangebote im Stadtgebiet und 5 Wohnungsangebote von Warener Bürgern in Nachbargemeinden. Diese Wohnungen wurden alle an den Landkreis gemeldet und befinden sich in der Bearbeitung“ heißt es in einer Pressemitteilung der Warener Stadtverwaltung.

Dennoch, die Angebote reichen bei weitem nicht, um alle Flüchtlinge unterzubringen. Deshalb prüft die Verwaltung derzeit die Nutzung leerstehender Immobilien sowie Flächen, auf denen Wohncontainer stehen können. Nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ ist auch das Verwaltungshaus des kürzlich geschlossenen Nölke-Betriebes in der Schleswiger Straße im Gespräch.

„Dessen ungeachtet gibt es aber auch schon Flächenangebote von Bürgern aus unserer Stadt, wofür ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte“, so Bürgermeister Norbert Möller.

Und weiter: „In diesem Sinne wiederhole ich nochmals meinen Aufruf und meine Bitte. Wer bei dieser nicht leicht zu lösenden Herausforderung ebenfalls noch helfen kann und möchte wende sich bitte an das städtische Amt für Bürgerdienste (Tel.: 177301) oder auch direkt an mein Büro (177101).“


2 Antworten zu “Deutlich mehr Flüchtlinge nach Waren”

  1. Deli sagt:

    Und wie soll es nächstes Jahr weiter gehen? Es ist doch jetzt schon schwer fast unmöglich alle unter zu bringen und das wird nicht leichter. Wenn der Landkreis mal nicht noch die Wohnungen und Flächen ablehnt weil es nicht zentral gelegen ist … Eigentlich können die ja wohl froh sein das es überhaupt Angebote gibt!!!
    Wann merkt Deutschland endlich das man da mit anderen Lösungsversuchen ran gehen muss? Immer nur rein geht eben nicht , bessere Hilfe vor Ort,endlich mal was machen damit diese Leute gar nicht erst flüchten müssen! Denn damit wäre denen ja nur wirklich geholfen und hier würde sich die gesamte Lage auch wieder beruhigen!

  2. onos sagt:

    Na, wie tolerant und belastbar ist denn unsere Haltung, zu der Flüchtlingssituation.
    In der jetzigen Situation können wir uns nicht abwenden!
    Also, Ihr Müritzer und wir alle, sollten positive Angebote einbringen.
    Meine Frage zur Unterbringung : Wie sieht es in der Teterower Straße aus.
    Dort in der Nähe des Obdachlosenheims wurden doch Vorbereitungs-arbeiten
    in einem größeren Gebäude getätigt.
    Man kann ja von Seiten der zuständigen Behörde, einen Aufruf zu Sachspenden,
    Dinge des Täglichen Bedarfs, oder persönliche Unterstützung ( Deutschkurse, Begleitung
    zu Ämtern oder Arzt usw.) aufrufen.
    Wir brauchen für diese Menschen eine vernünftige Willkommenskultur.
    Lasst Taten sprechen!

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