Der Flugzeugabsturz vor zwei Wochen hat bei Nossentin eine unübersehbare Narbe in den Wald am Blücher-Denkmal geschlagen. Rechts von der Straße bei Nossentin in Fahrtrichtung Jabel sind auf etwa 100 mal 60 Metern fast alle Bäume gerodet. Ein leichter Gestank von Flugzeugbenzin liegt in der Luft. Zum Teil verkohlte Stämme liegen mit Wurzeln und großen Ästen zu Haufen aufgeschichtet.

„Es ist schön, dass die Ordnung wieder hergestellt ist“, sagt die Bürgermeisterin von Silz, Almuth Köhler. So schlimm das Unglück sicher war, im Ort habe sich die Bundeswehr sehr ruhig und kooperativ verhalten. In den betroffenen Orten ist deutliche Entspannung zu spüren, dass sich das Leben nun wieder normalisiert.

Der Pilot der Maschine bei Nossentiner Hütte hatte sich per Fallschirm ja noch retten können. Der Pilot des Flugzeugs, das in den Wald bei Nossentin stürzte, starb. Zur Ursache der Kollision vor zwei Wochen gab es bisher noch keine genaue Erklärung durch die Flugsicherheitsbehörde.









Was ist jetzt eigentlich mit dem Denkmal?
So wie es ausschaut, wurde das Denkmal (Steinadler, Informationswände) entfernt oder täusche ich mich?
Das Denkmal wurde nicht beschädigt. Der Absturz war knapp daneben.