
Insbesondere jüngere Menschen müssten sich wieder verstärkt an die Corona-Regeln halten, denn in der Gruppe ab 40 Jahren seien die Fallzahlen nahezu konstant geblieben. Diese seien im selben Zeitraum von 1.942 krankgeschriebenen Barmer-Versicherten um ein Prozent auf 1.964 Betroffene gestiegen.
20 Prozent mehr Krankschreibungen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Gesamtzahlen der Corona-Krankschreibungen haben sich den Ergebnissen der Auswertung zufolge regional sehr unterschiedlich entwickelt. In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der Krankschreibungen von der 26. bis zur 29. Kalenderwoche über alle Altersklassen hinweg um 20 Prozent (von 40 auf 48 Betroffene).
Den größten Anstieg verzeichnete Baden-Württemberg mit einem Plus von 33 Prozent (von 240 auf 318 Krankgeschriebene), gefolgt von Schleswig-Holstein mit einem Zuwachs von 31 Prozent (von 54 auf 71 Betroffene) und Bayern mit 28 Prozent (von 475 auf 607 Krankgeschriebene). Dagegen gingen in Brandenburg (minus 18 Prozent) und Sachsen (minus zehn Prozent) die Fallzahlen deutlich zurück. Es sei bedenklich, dass sich im Nordosten keine ähnliche Entwicklung zeige, sondern die Infektionszahlen aktuell täglich anstiegen, so Henning Kutzbach. „Es gibt viele Gründe für Unterschiede bei den regionalen Infektionsraten. Umso wichtiger ist es, der zunehmenden Sorglosigkeit mit gezielten Informationen zu begegnen und weiterhin sehr achtsam zu sein. Nur so kann es gelingen, die Corona-Infektionen hier im Land weiterhin auf einem niedrigen Niveau zu halten“, sagt Kutzbach.








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