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Groß Gievitzer Schüler schnuppern freiwillig Krankenhaus-Luft

24. November 2018

Anschaulicher kann Unterricht nicht sein: 18 Mädchen und Jungen der vierten Klasse der Peeneschule Groß Gievitz durften gestern hinter die Kulissen des MediClin Müritz-Klinikums blicken. Die Schüler beschäftigen sich im Unterricht gerade mit dem menschlichen Körper und wollten deshalb mehr erfahren – und zwar nicht nur aus de Lehrbuch.
Also ging’s in Müritz-Klinikums, wo sich viele Mitarbeiter sehr aufwändig auf den Besuch der Kinder vorbereitet hatten.

Nach einem Rundgang auf der Kinderstation informierte Schwester Ilka Schmidt über das Thema Diabestes, das ja leider auch schon in jungen Jahren eine immer größere Rolle spielt. Praxisanleiterin Jeanette Romer stellte das Klinikum vor, gab Infos zum menschlichen Körper und zeigte den Kindern anschaulich, wie die Sauerstoffsättigung gemessen wird. Außerdem durften die Mädchen und Jungen an einem Dummy das Blutabnehmen üben – keine Sorge, statt Blut floss Früchte-Tee aus dem Arm.

Doch damit nicht genug. Schwester Sabine Kunter demonstrierte die Anfertigung eines EKG, und Schwester Bettina Lindner erklärte die Endoskopie und angelte aus dem Bauch von „Biene Sumsi“ jede Menge Gummibärchen.

Wie wichtig das Thema Händehygiene ist, erfuhren die Gievitzer Schüler, die sehr wissbegierig waren und viele Fragen stellten, von Hygienefachkraft Antje Zädow. Sie haben sich mit fluoreszierender Seife gewaschen und konnten unter der Schwarzlichtlampe sehen, wir gründlich sie waren – die Überraschung über viele nicht „getroffene“ Stellen war riesig.

Frosch „Karli“ – das Maskottchen der Kinderstation – musste gestern ins MRT, Assistenzärztin Kati Ehlert erklärte, was bei einem MRT passiert und nahm den Schülern so die Angst vor dieser Untersuchung.

Ach ja: Natürlich konnten sich die Kinder auch Schutzkleidung anziehen und amüsierten sich dabei köstlich. Denn es ist gar nicht so leicht, auf dem Rücken oder am Hinterkopf Schleifen zu binden.

Die Viertklässler haben bei ihrer Exkursion ins Klinikum nicht nur viel gesehen, sondern vor allem gelernt. Und wer weiß, vielleicht ist bei dem einen oder anderen ja sogar ein Berufswunsch geweckt worden.

Fotos: Jenny Beckert/Mediclin Müritz-Klinikum


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