
Ein tragisches Beispiel ereignete sich im Januar 2023 auf der Landstraße 42:
Ein überbesetzter Pkw kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Von den sechs Insassen waren vier nicht angeschnallt – eine Person verstarb, mehrere weitere erlitten schwere Verletzungen. Dieser Unfall macht einmal mehr deutlich: Der Verzicht auf den Sicherheitsgurt kann fatale Folgen haben.
Besonders erschreckend ist, dass auch Kinder regelmäßig nicht ordnungsgemäß gesichert werden. Gerade auf kurzen Wegen innerhalb von Städten oder Dörfern werden sie oft nicht oder nicht richtig angeschnallt oder sogar auf dem Schoß von Erwachsenen mitgenommen. Dabei birgt genau dieses Verhalten enorme Gefahren für die Kleinen: Schon ein kleiner Auffahrunfall oder ein abrupter Fahrvorgang kann bei ungesicherten Kindern zu schweren Verletzungen führen. In diesem Zusammenhang weist das Polizeipräsidium ausdrücklich auf die wichtige Vorbildfunktion von Erwachsenen hin: Kinder lernen durch Beobachtung. Wer sich als Fahrerin oder Fahrer selbst nicht anschnallt oder den Gurt locker umlegt, vermittelt ein gefährliches Signal. Nur wer konsequent und sichtbar auf Sicherheit achtet, kann bei Kindern ein Bewusstsein für Verantwortung im Straßenverkehr schaffen.
Die Verkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit Unterstützung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern des Themas angenommen. Im Rahmen der Aktion „100 Prozent geschnallt“ finden Ende April in mehreren Städten – darunter Rostock, Schwerin, Wismar, Parchim und Tessin – gezielte Kontrollen vor Kindestageseinrichtungen statt. Besonderheit dieser Aktion: Vorschüler unterstützten die Polizei bei der Überprüfung von Kindersitzen und korrekt angelegten Gurten.
Sicherheit im Straßenverkehr ist eine gemeinsame Aufgabe. Das Polizeipräsidium Rostock appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmenden: Schnallen Sie sich an – immer! Und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Mitfahrenden, insbesondere Kinder, richtig gesichert sind.
Denn: Ein Gurt rettet Leben – auf jeder Strecke.







Sehr vielen Menschen ist sehr vieles egal. Ein „Egalsein“ ist eine Form der Gleichgültigkeit. Wir dieses nicht von den Politikern vorgelebt ? Wünsche Ihnen ein frohes Osterfest.
Ich glaube nicht dass dieses egal sein etwas mit den Politikern zu tun hat. Es sind alles Erwachsene Menschen die ein Elterhaus hatten zur Schule gegangen sind im besten Fall noch eine Ausbildung oder Studium absolviert haben. Nein man kann nicht jedes Problem den Politikern in die Schuhe schieben. Jeder trägt für sein Verhalten eine Eigenverantwortung.
Das ist genau das Problem,
“ Eigenverantwortung “ hier geht es aber um ein Gesetz um eine Vorschrift um eine weitere gängelung des Gesetzgebers. Wenn ich mich in meinem Fahrzeug selber gefährden will so muss das auch mein Recht sein. Anders natürlich und selbstverständlich das ich minderjährige Mitfahrer schützen muss. Sonst geht es nur um das kassieren was geht das den Staat an? Helmpflicht ist doch genauso, mein Kopf meine Verantwortung ich schädige niemanden anderen wenn ich keinen Helm trage. Nur kassieren. C.H