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Junger Feuerwehrmann fährt mit Blaulicht zur Arbeit

7. Juli 2020

Die Polizei hat heute früh einen 23-Jährigen erwischt, der mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Weg zur Arbeit war. Die Neustrelitzer Beamten kamen aus Userin und waren in Richtung Neustrelitz unterwegs. Plötzlich kam ihnen auf Höhe des Ortseinganges Neustrelitz ein Pkw Toyota entgegen, bei dem die Beamten im Frontbereich ein eingeschaltetes Blaulicht sehen konnten. Die Polizisten wendeten und verfolgten den Wagen unter der Benutzung von Sondersignalen.

In der Ortschaft Lindenberg konnte der Fahrer des Pkw angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Blaulicht war zu diesem Zeitpunkt noch eingeschaltet.

Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 23-jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit, der nach eigenen Angaben auf dem Weg zur Arbeit war. Auf Nachfrage, warum er mit einem eingeschalteten Blaulicht fährt äußerte der Mann, dass er im Notfall als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr schnell zum Einsatzort kommen muss. Er sei angeblich versehentlich an den Startknopf des in der Frontscheibe befestigten Blaulichtes gekommen.

Die Beamten haben den Mann rechtlich darüber belehrt, dass die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten nur Berechtigten wie beispielsweise Rettungskräften, Polizei und Feuerwehren unter der Beachtung der Sorgfaltspflicht erlaubt sind.
Privatfahrzeugen ist dies nicht erlaubt, auch nicht, um als Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr mit seinem Privatfahrzeug schneller zum Einsatzort zu gelangen.

Der junge Feuerwehrmann hat jetzt eine Anzeige wegen des Verdachts der Amtsanmaßung am Hals.


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