
Als die Geschädigte an der Kasse des Supermarktes Google-Play-Karten erwerben wollte, geriet sie an einen aufmerksamen Verkäufer. Er versuchte, die Frau aufzuklären und verweigerte den Verkauf, bis sich die Geschädigte endlich einverstanden erklärte, auf die Polizei zu warten.
Selbst im Beisein der Beamten riefen die Betrüger mit unterdrückter Nummer an und verlangten die Herausgabe der Codes der Gutscheinkarten. Auf Anweisung der Polizisten täuschte die Frau technisches Unverständnis vor, woraufhin sich schließlich die „Notarin“ meldete. Die angebliche Notarin war der Geschädigten gegenüber ebenfalls sehr fordernd und sagte, dass der Geldtransporter erst mit Bekanntgabe der Nummern losfahren würde. Die 59-Jährige wurde während des Telefonats zunehmend nervöser, sodass schließlich ein Beamter aus dem Polizeihauptrevier Neustrelitz das Telefonat übernahm. Die Betrügerin am Telefon erdreistete sich sogar, dem Beamten zu sagen, dass er sich strafbar mache, wenn er behauptete Polizist zu sein und legte schließlich auf.
„Ein herzliches Dankeschön an den Mitarbeiter des Supermarktes für so viel Hartnäckigkeit und Zivilcourage! Für die Übergabe von echten Gewinnen werden keine Gebühren erhoben. Codes von Gutscheinkarten sind wie Bargeld zu behandeln und sollten auf keinen Fall am Telefon bekannt gegeben werden.“, so die Polizei.







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