
Vom Stapel lief das einzige Hochseesegelschiff der DDR am 26. Mai 1952. Das Land Mecklenburg schenkte das in Niet- und Schweißtechnik hergestellte Wasserfahrzeug dem DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck zu dessen 75. Geburtstag. Es trug auch dessen Namen. Pieck schenkte die Schonerbrigg der Jugendorganisation der DDR zur Ausbildung von Matrosen für die Handelsflotte. 1990 übernahm die Stadt Greifswald das als bewegliches Kulturdenkmal in die Liste der Kulturdenkmale eingetragene Schiff und benannte es im Jahr darauf in „Greif“ um.
Das Schiff muss grundinstandgesetzt werden. Außen und innen im Bereich der Wasserlinie sind Korrosionsschäden durch Kondensation aufgetreten. Diese Roststellen müssen beseitigt werden. Dazu wurde das Schiff im vergangenen Jahr an einem Liegeplatz an der Südmole des Wiecker Hafens untergebracht. Ein Förderverein engagiert sich für das Schiff unter dem Motto „Rettet die Greif“.








Der NDR hatte die Unterstützer der ‚Greif‘ in einer Sendung portraitiert:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Traditionssegler-fahren-auch-bei-Flaute,dienordstory1114.html