Anzeige
Anzeige

Warens Notaufnahme ist gerade selbst Patient

16. August 2015

Not1nDass die Bedingungen in der Notaufnahme des Warener Krankenhauses alles andere als ideal sind, ist kein Geheimnis: Zu klein, zu unübersichtlich, zu komplizierte Abläufe. Doch die Not der Notaufnahme soll  bald Ende haben. Derzeit laufen umfangreiche An- und Umbauarbeiten am MediClin-Haus auf dem Weinberg.

Not4nWie dringend nötig diese Investitionen sind, zeigt die Zahl der Patienten, die jährlich in die Notaufnahme kommen. Waren das vor rund 15 Jahren noch 4000, sind es inzwischen 16 000 in zwölf Monaten. Kein Wunder also, dass die Räume aus allen Nähten platzen und Ärzte und Schwestern an ihre Grenze stoßen.

Not3nWie Klinik-Sprecherin Jenny Thoma erklärte, bekommt das Warener Krankenhaus in den kommenden Wochen einen eingeschossigen, etwa 450 Quadratmeter großen Anbau, in dem sechs hochmoderne und vor allem große Behandlungsräume untergebracht werden. Darunter auch ein etwa 30 Quadratmeter großer Schockraum als Herz der Notaufnahme, in dem schwer verletzte Patienten erstversorgt werden.

Außerdem ist ein großer Aufenthaltsraum geplant, und auch für die Rettungsassistenten werden sich die Bedingungen deutlich verbessern, denn die Anfahrt der Rettungswagen ist künftig komplett überdacht –mit Platz für vier Rettungswagen gleichzeitig.

Not2nAber nicht nur in der Notaufnahme des Müritz-Klinikums wirbeln derzeit Handwerker, auch in der bisherigen internistischen Station, die sich der Notaufnahme anschließt. Die Abteilung ist bereits komplett entkernt worden und soll zur Beobachtungs- und Diagnosestation umgebaut werden. Die 24 Betten sind für Patienten gedacht, bei denen nicht gleich entschieden werden kann, ob sie stationär aufgenommen oder in eine Fachklinik verlegt werden müssen oder wieder nach Hause können.

Alles in allem werden in den kommenden Monaten 2,2 Millionen Euro investiert, 1,2 Millionen Euro gibt das Land, eine Million Euro MediClin.

Not5n„Das Schwierige ist, dass wir bei laufendem Betrieb umbauen. Das bringt natürlich trotz aller Rücksichtnahme viel Unruhe. Wir hoffen, dass die lärmintensiven Arbeiten bald erledigt sind und bedanken uns bei den Mitarbeitern und Patienten für ihr Verständnis“, so Carsten Krüger, stellvertretender kaufmännischer Direktor.

Er rechnet mit der Fertigstellung der neuen Notaufnahme und der Beobachtungs- und Diagnosestation im April des kommenden Jahres. „Dann können wir die Patienten von Anfang an in optimalen und bestens ausgestatteten Räumlichkeiten versorgen“, freut sich Carsten Krüger.

Fotos: Jenny Thoma/MediClin Müritz-Klinikum

NotGn


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*