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In eigener Sache

13. August 2019

Wir haben am vergangenen Freitag einen Beitrag veröffentlicht, in dem es um eine Polizeikontrolle auf dem „Spielplatz“ in der Mauerstraße in Waren ging. Dazu ein Bild von einem Mann, der einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand hält. Ein Bild, das ebenfalls in der letzten Woche in diesem Bereich entstand.

Wir haben dabei eines unterschätzt: Die extremen Ansichten, Meinungen, ja rassischten Gedanken von vielen Menschen in unser Region. Sehr, sehr erschreckend, nicht nur für uns. Die Kommentare auf unserer Facebook-Seite gingen bis hin zu Mordaufrufen, fast immer in Verbindung mit Ausländern.

Wir haben zwar versucht, diese Kommentare zeitnah zu löschen, doch es gibt auch in dieser Hinsicht organisierte „Angriffe“ auf Artikel. Einige Kommentare mit mehr als verstörendem Inhalt blieben viel zu lange online. Dafür entschuldigen wir uns. NICHT aber für den Beitrag.

Aber wir haben noch eine wichtige Meldung für alle: Nach unseren Recherchen handelte es sich sowohl bei den Kindern und Jugendlichen, die dort am Freitag mit Drogen erwischt wurden, als auch bei dem Mann mit dem waffenähnlichen Gegenstand um einen deutschen jungen Mann, den man bei der Polizei schon kennt!

Die Ermittlungen dauern an und wir bleiben dran. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den vielen Lesern, die uns geholfen haben, die extremistischen Kommentare „aufzuspüren“.


Eine Antwort zu “In eigener Sache”

  1. Ingolf sagt:

    Dann hoffe ich, dass mein Kommentar zu dem Artikel nicht so gewertet wird. Ich meine, dass er direkt beim „Müritzer“ auch alleine stand. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir alle den Mut haben müssen, nicht nur mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, wie auch immer wir das anstellen. Uns helfen keine „Schüsse aus der Hüfte“ und Geschrei aus sicherem Abstand. Wenn wir nicht wollen, dass uns die zunehmend schwierigen Umstände vollends überrollen, müssen wir uns bewegen. Gut ist, dass wir informiert werden, nicht zuletzt vom „Müritzer“. Noch besser ist, wenn wir die richtigen Schüsse daraus ziehen. Besonnenheit und Sachlichkeit halte ich immer noch für die besten Mittel.

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