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Viele Nachfragen nach verunglücktem Schwimmer

5. Juli 2018

Viele besorgte Leser haben heute bei uns nachgefragt, wie es dem gestern Abend im Warener Volksbad verunglückten Schwimmer geht. Dazu gibt es nach wie vor keine Auskünfte, was wir natürlich auch akzeptieren. Der junge Mann, ein 21-Jähriger rumänischer Herkunft, wird im Müritz-Klinikum behandelt. Auch die Polizei ermittelt weiter, wie es zu dem Unglück kommen konnte
Der Unfall ereignete sich bekanntlich nach 18 Uhr. Zu dieser Zeit war das Bad noch sehr gut gefüllt, der Rettungsturm aber nicht mehr besetzt. Glücklicherweise trainierte die DRK-Wasserwacht im Volksbad, deren Mitglieder zur Hilfe eilten. Notarzt und Notfallsanitäter waren ebenfalls schnell vor Ort.


5 Antworten zu “Viele Nachfragen nach verunglücktem Schwimmer”

  1. bb sagt:

    ….traurig

    Wie kann es sein, dass zu dieser Jahreszeit + bereits Ferien in einigen Bundesländern, der Rettungsturm nur bis 18.00 Uhr besetzt ist?!

    • Ausichwirdwir sagt:

      Hallo ,
      Haben Sie Zeit und suchen eine sinnvolle Beschäftigung…. ich hätte eine für Sie …. täglich ab 18.00 Uhr auf dem Rettungsturm ….

      • bb sagt:

        ….ich habe Sie nicht persönlich als Rettungsschwimmer angegriffen. Kein Grund also auf eine allgemeine Aussage/Frage leicht bissig zu antworten.

    • Lennart sagt:

      Ich binn selber Rettungsschwimmer und arbeite auf einem Turm … nicht jeden Tag aber wir sind auch nur Menschen wir können nicht von 8uhr morgens bis 9 Uhr abends aufpassen. Wie würde es ihnen gehen wenn sie 13 Stunden lang arbeiten müssten ?
      Das Problem ist sicher mit schichtwechsel oder ähnlichem lösbar aber nicht bei der Personalschwäche.
      Es ist nunmal leier so das die Türme nicht rund um die ihr besetzt sind und wenn sie dich sicherer fühlen wollen würde ich Ihnen empfehlen nur in der Zeit baden zu gehen wo Rettungschwimmer anwesend sind.

      Obwohl auch das nicht 100% Sicherheit bedeutet, wie Mann hier gesehen hat.

  2. Wolfram Goetze sagt:

    Ich, ebenfalls ehemaliger Rettungsschwimmer, weiß, was es bedeutet auf einem Turm in der Gluthitze, viele Stunden auf hunderte Menschen aufpassen zu müssen. Ich zog es bei schwächerem Betrieb vor, unten am Strand zu sein, mit den Leuten ein wenig Kontakt zu haben und dabei nicht zu ermüden. Ich bekam so auch brenzlige Situation eher mit, als wenn ich mich nur auf meine Augen verlassen hätte. Da muss jeder Retter selbst einschätzen, wann es wie am Besten geht. Eines kann man den Rettungsschwimmern auf gar keinen Fall anlasten: Wenn ein Mensch plötzlich einfach weg ist, also ohne zu strampeln oder um Hilfe zu schreien. Gerichtsurteile bestätigen dies auch. Ob dem jungen Mann zu helfen gewesen wäre, wenn ein Rettungsschwimmer auf dem Turm ausgeharrt hätte, ist nicht ausgemacht. Für nicht jedes Unglück müssen wir gleich, noch bevor für die Angehörigen die Trauerzeit angefangen hat, einen Schuldigen benennen, womöglich den Bürgermeister, Vorstand der Verwaltung, die die Besetzungszeit, sicherlich aufgrund von klaren Richtlinien, bis 18:00 festgelegt hat.
    Jeder ist für sich auch noch etwas selbst verantwortlich. Deshalb warne ich vor der Gefahr, die im Wasser steckt:
    Nicht unabgekühlt oder mit vollem Magen hineinspringen!
    Ein zweiter Mensch soll Bescheid wissen, wenn und wo man ins tiefe Wasser geht!
    Bei Mitbadenden Tauchgänge ankündigen, um sie nicht zu erschrecken, man sei unten geblieben.
    Nicht zu weit raus schwimmen! Einen Oberschenkelkrampf kann genügen und man kommt nicht mehr zurück. Der ist im relativ kalten Wasser, besonders bei sportlich trainierten Beinmuskeln, sehr häufig.
    Hindert bitte die Rettungsschwimmer nicht durch sinnloses Geschrei daran, eventuell um Hilfe Rufende wahrzunehmen!
    All das kann helfen, das eine oder andere Unglück zu verhindern und mit diesem Bewusstsein wünsche ich allen einen Superbadesommer!

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